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Integration von Stadtbahnfahrzeugen für anspruchsvolle städtische Topografie

Stadler und die Stuttgarter Straßenbahnen AG kooperieren bei der Bereitstellung maßgeschneiderter Schienenfahrzeuge für steigungsreiche städtische Nahverkehrssysteme.

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Integration von Stadtbahnfahrzeugen für anspruchsvolle städtische Topografie

Die Stuttgarter Straßenbahnen AG und Stadler haben gemeinsam die Stadtbahn-Fahrzeuggeneration S-DT8.16 entwickelt, die für die Bewältigung komplexer Trassengeometrien und Tunnelinfrastrukturen im Stuttgarter Nahverkehrsnetz ausgelegt ist.

Betrieblicher Kontext und technische Herausforderung
Der öffentliche Personennahverkehr in Stuttgart erfordert Schienenfahrzeuge, die erhebliche bauliche Steigungen bewältigen und gleichzeitig den Fahrplanbetrieb auf eigenem Gleiskörper, straßenbündigen Abschnitten und in Tunnelstrecken gewährleisten können. Standardmodelle im Nahverkehrsbereich können diese ausgeprägten topografischen Gefälle nicht ohne betriebliche Einschränkungen bedienen. Zur Erfüllung dieser mechanischen und strukturellen Anforderungen war eine direkte Zusammenarbeit zwischen dem Verkehrsunternehmen und dem Schienenfahrzeughersteller erforderlich, um Drehgestell-, Antriebs- und Wagenkastenarchitektur anzupassen.

Antriebsarchitektur und Traktionstechnik
Stadler stattet die Fahrzeuge mit einem Allachsantrieb aus, der die Zugkraft gleichmäßig auf alle Radsätze verteilt, um kontinuierliche Adhäsion, Beschleunigungsstabilität und hohe Systemverfügbarkeit unter variablen Schienenbedingungen zu gewährleisten. Die Einheiten sind als Zweirichtungsfahrzeuge ausgeführt, was das Wenden an unterirdischen Endpunkten ohne gesonderte Rangieranlagen ermöglicht. Fahrerassistenzsysteme sowie integrierte digitale Fahrgastinformationsnetze unterstützen die betriebliche Überwachung und Streckenverfolgung in Echtzeit.

Fahrgastkapazität und Innenraumgestaltung
Jedes Fahrzeug bietet Platz für bis zu 250 Fahrgäste. Der Innenraum verfügt über einen offenen Grundriss mit vier ausgewiesenen Mehrzweckbereichen zur Optimierung des Fahrgastflusses beim Ein- und Ausstieg. Eine reduzierte Einstiegshöhe verbessert die Barrierefreiheit für mobilitätseingeschränkte Personen. Zudem wurde die Ergonomie der Fahrerkabine überarbeitet, um Sichtverhältnisse und Bedienungsabläufe für das Fahrpersonal zu optimieren.

Fertigung und Netzintegration
Stadler fertigt 70 Einheiten der Sonderbaureihe im Werk Berlin und erweitert damit den Fuhrpark des Betreibers, der bereits 60 Vorgängerfahrzeuge sowie drei Zahnradbahn-Fahrzeuge umfasst. Die Fahrzeuge sind für die direkte Einbindung in bestehende Signal-, Stromversorgungs- und Oberleitungsanlagen konstruiert. Das erste Fahrzeug wurde im September 2026 auf der Fachmesse InnoTrans in Berlin vorgestellt, bevor die schrittweise Inbetriebnahme im regionalen Streckennetz von Baden-Württemberg erfolgt.

Bearbeitet von Evgeny Churilov, Induportals Media – Angepasst durch KI.

www.stadlerrail.com

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