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03
'26
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Hitachi Rail modernisiert Bahnstrecke Nürnberg–Regensburg
Neue Leit- und Sicherungstechnik stärkt die europäische Rhein-Donau-Verkehrsachse und ermöglicht einen zuverlässigeren Bahnbetrieb.
www.hitachirail.com

Nach Abschluss der knapp sechsmonatigen Modernisierungsarbeiten ist die Bahnstrecke Nürnberg–Regensburg wieder vollständig für den regulären Zugverkehr freigegeben worden. Als Projektpartner leistete Hitachi Rail einen wesentlichen Beitrag zur technologischen Erneuerung dieses stark frequentierten Abschnitts. Die Strecke ist eine zentrale Verbindung der europäischen Rhein-Donau-Achse im grenzüberschreitenden Verkehr nach Österreich und Bestandteil der über 40 geplanten Korridorsanierungen der Deutschen Bahn (DB InfraGO) bis 2036.
Technische Umsetzung und ETCS-Vorbereitung
Um eine stabilere Betriebsführung, höhere Kapazitäten und mehr Flexibilität zu gewährleisten, umfassten die Maßnahmen von Hitachi Rail die Hochrüstung von acht bestehenden elektronischen Stellwerken sowie umfassende signaltechnische Anpassungen entlang der Strecke. Zudem wurde das Leit- und Bediensystem im Steuerbezirk München (inklusive der Unterzentrale Neumarkt) migriert und ein neues, „ETCS-ready“ (European Train Control System) Achszählsystem installiert. Projektleiter Hannes Beck betonte, dass die neue Leit- und Sicherungstechnik die entscheidende Basis für zukünftige digitale Upgrades bildet.
Zusätzlicher Kontext
Dieser Abschnitt liefert technologische und strategische Hintergründe, die nicht in der ursprünglichen Mitteilung enthalten sind.
Die Integration von ETCS-fähigen Achszählern und modernen elektronischen Stellwerken ist ein entscheidender Schritt für die Interoperabilität im europäischen Schienenverkehr, da sie langfristig die Grundlage bilden, um ältere nationale Zugsicherungssysteme wie die punktförmige Zugbeeinflussung (PZB) abzulösen. Die Modernisierung fügt sich in die übergeordnete Strategie der DB InfraGO ein, das hochbelastete Bestandsnetz schrittweise zu digitalen Hochleistungskorridoren auszubauen. Hitachi Rail, das in diesem Segment mit Anbietern wie Siemens Mobility und Alstom konkurriert, bringt seine Expertise für die Leit- und Sicherungstechnik seit Juni 2026 auch in die Sanierungsarbeiten des angrenzenden Korridorabschnitts Obertraubling–Passau ein.
Redaktionell bearbeitet von Lekshman Ramdas, Induportals-Redakteur – angepasst durch KI.
www.hitachirail.com
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