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KI-System zur Wildtiererkennung an Bahnstrecken

Alstom und Flox Intelligence testen KI-Technologie zur Erkennung und Abschreckung von Wildtieren, um Kollisionen und Störungen im schwedischen Bahnverkehr zu reduzieren.

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KI-System zur Wildtiererkennung an Bahnstrecken

Alstom und das schwedische Startup Flox Intelligence führen umfangreiche Feldtests durch, um ein KI-basiertes System zur Identifizierung und Abschreckung von Wildtieren im Gleisumfeld zu validieren. Die Technologie zielt darauf ab, eine der Hauptursachen für Verspätungen und Schäden im schwedischen Schienennetz zu beheben.

Echtzeit-Identifizierung und adaptive bioakustische Abschreckung
Die technische Lösung basiert auf KI-integrierten Kameras, die den Gleisbereich in Echtzeit überwachen. Sobald ein Tier identifiziert wird, aktiviert das System spezifische Audiosignale, um die jeweilige Art gezielt zu vertreiben. In der ersten Testphase konnte die KI erfolgreich verschiedene Spezies wie Elche, Rehe, Füchse und Wildschweine identifizieren. Seit April 2026 befindet sich das Projekt in der zweiten Phase, in der das vollständige System aus Videoerkennung und automatisierter akustischer Abschreckung im Realbetrieb getestet wird. Dieser proaktive Ansatz soll dazu beitragen, die jährlich rund 5.000 gemeldeten Wildunfälle in Schweden signifikant zu reduzieren.

Kooperative Validierung und regionale Implementierung
Die Tests finden in enger Zusammenarbeit mit der regionalen Verkehrsbehörde Tåg i Bergslagen und dem Betreiber VR auf strategischen Strecken wie der Dalabanan und Bergslagsbanan statt. Das Projekt, das von der schwedischen Innovationsagentur Vinnova gefördert wird, unterstützt die digitale Lieferkette der Schienensicherheit durch:
  • Kontinuierliches Machine Learning: Jede Erfassung wird kategorisiert, um die Identifikationsgenauigkeit der KI stetig zu verfeinern.
  • Artspezifisches Training: Während das System bereits eine hohe Präzision bei Nutztieren und Vögeln wie Krähen und Tauben aufweist, liegt der aktuelle Fokus auf der Optimierung der Erkennungsrate für Elche und Rehe.
  • Infrastrukturanalyse: Die gewonnenen Daten geben Aufschluss über die Wirksamkeit bestehender Wildschutzzäune und erfassen auch kleinere Tierarten, die in herkömmlichen Statistiken bisher kaum berücksichtigt wurden.


KI-System zur Wildtiererkennung an Bahnstrecken

Auswirkungen auf Betriebssicherheit und gesellschaftliche Kosten
Durch die Vermeidung von Kollisionen trägt die Technologie zur Erhöhung der Pünktlichkeit und zur Senkung von Reparatur- und Produktionsausfallkosten bei. Neben der mechanischen Zuverlässigkeit verbessert das System die Arbeitsbedingungen für Zugführer, indem es die psychische Belastung durch Unfälle reduziert. Dieser Fortschritt ist ein wesentlicher Bestandteil eines nachhaltigen automobilien Daten-Ökosystems für den Schienenverkehr, bei dem Umweltdaten in Echtzeit genutzt werden, um sowohl Fahrgäste als auch die lokale Biodiversität zu schützen.

Zusätzlicher Kontext
Dieser Abschnitt erläutert technische Spezifikationen und Wettbewerbs-Benchmarking, die in der ursprünglichen Produktankündigung nicht enthalten waren.

Das System von Flox Intelligence markiert einen technologischen Übergang von passiver Infrastruktur (Zäune) zu aktiver, sensorbasierter Intervention. Während herkömmliche Zäune zwar Kollisionen reduzieren, können sie Tiere durch Korridoreffekte auf den Gleisen "einschließen", falls diese eine Lücke finden; das KI-Audio-System entschärft diese Gefahr durch aktive Räumung des Gleisbetts. Technisch nutzt das System Edge-KI-Verarbeitung, um extrem niedrige Latenzzeiten zu gewährleisten – ein kritischer Faktor bei hohen Zuggeschwindigkeiten. Im Vergleich zu einfachen Ultraschall-Abschreckern, die oft zu einem Gewöhnungseffekt führen, nutzt Flox "maßgeschneiderte Bioakustik". Dabei werden Raubtierstimmen und variierende Frequenzen eingesetzt, um eine Habituation der Tiere zu verhindern. Dieser datengesteuerte Ansatz ersetzt statische Schutzmaßnahmen durch eine intelligente, adaptive Lösung innerhalb der digitalen Sicherheitskette.

Redigiert von Romila DSilva, Redakteurin bei Induportals – adaptiert von KI.

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