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ÖBB erweitert Flotte batterieelektrischer Regionalzüge
ÖBB und Stadler stärken ihre Zusammenarbeit mit einem weiteren Auftrag für FLIRT Akku-Züge zur Modernisierung und Dekarbonisierung des regionalen Schienenverkehrs in Österreich.
stadlerrail.com

Die ÖBB haben einen weiteren Auftrag für FLIRT Akku batterieelektrische Triebzüge bei Stadler erteilt und setzen damit ihre Strategie zur Modernisierung des Regionalverkehrs und zur Reduzierung von Emissionen fort. Die Züge ermöglichen einen emissionsfreien Betrieb auch auf nicht elektrifizierten Strecken und unterstützen den schrittweisen Ersatz dieselbetriebener Fahrzeuge.
Ab dem Fahrplanjahr 2029 sollen die neuen batterieelektrischen Züge schrittweise bestehende Dieseltriebwagen in Niederösterreich ersetzen, unter anderem auf den Strecken Kamptalbahn und Erlauftalbahn.
Rahmenvertrag und Erweiterung der Bestellung
Der neue Auftrag ist Teil eines im Juli 2023 unterzeichneten Rahmenvertrags zwischen ÖBB und Stadler über bis zu 120 FLIRT Akku-Züge. Der erste Abruf umfasste 16 Fahrzeuge für den Einsatz auf der Kamptalbahn. Mit dem aktuellen Abruf wird die Umsetzung des Rahmenvertrags weitergeführt und die batterieelektrische Flotte ausgebaut.
Die Bestellung unterstreicht die langfristige Zusammenarbeit der beiden Unternehmen bei der Entwicklung emissionsarmer Lösungen für den regionalen Bahnverkehr.
Technisches Konzept und Fahrgastkomfort
Die FLIRT Akku-Plattform kombiniert elektrische Traktion mit integrierter Batterietechnologie und ermöglicht damit den Betrieb sowohl unter Oberleitung als auch auf nicht elektrifizierten Strecken. Auf elektrifizierten Abschnitten beziehen die Züge Energie aus der Oberleitung und laden gleichzeitig ihre Batterien. Auf nicht elektrifizierten Strecken erfolgt der Betrieb rein batterieelektrisch.
Jeder Zug bietet mehr als 160 Sitzplätze sowie barrierefreien Einstieg, großzügige Mehrzweckbereiche für Kinderwagen, Rollstühle und Fahrräder sowie Steckdosen und USB-C-Ladeanschlüsse für Fahrgäste.
Umweltwirkung
Mit der Einführung von sieben zusätzlichen FLIRT Akku-Einheiten können im Vergleich zu den ausgemusterten Dieselzügen erhebliche Einsparungen erzielt werden. Laut ÖBB werden jährlich rund 500.000 Liter Diesel eingespart, was einer Reduktion von etwa 1.200 Tonnen CO₂ pro Jahr entspricht.
Dies entspricht ungefähr dem jährlichen Energieverbrauch von rund 300 Einfamilienhäusern.
Beitrag zu nachhaltiger regionaler Mobilität
Mit dem Ausbau ihrer batterieelektrischen Zugflotte verfolgen die ÖBB konsequent ihre Strategie zur Reduzierung von Emissionen und zur Verbesserung der Umweltbilanz im regionalen Schienenverkehr. Die Zusammenarbeit mit Stadler unterstützt den Einsatz moderner Fahrzeuge, die betriebliche Flexibilität, Fahrgastkomfort und eine geringere Umweltbelastung miteinander verbinden.
Der neue Auftrag stärkt die langjährige Partnerschaft zwischen ÖBB und Stadler und setzt ein weiteres Signal für klimafreundliche, moderne und effiziente Mobilität im regionalen Bahnverkehr in Österreich.
Unter Mitwirkung von KI erstellt und von der Industrie-Journalistin Maria Brueva redigiert.
www.stadlerrail.com
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