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Instandhaltung der Bahnstrecke Rankweil–Götzis

ÖBB koordinieren mit Bau- und Infrastrukturpartnern umfassende Gleis- und Oberleitungsarbeiten zur Modernisierung der Strecke und zur Sicherstellung langfristiger Leistungsfähigkeit im Regionalverkehr.

  www.oebb.at
Instandhaltung der Bahnstrecke Rankweil–Götzis

Die Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) starten ab Sonntag, 22. Februar 2026, umfangreiche Hauptarbeiten an der Bahnstrecke zwischen Rankweil und Götzis. Ziel der Maßnahmen ist die langfristige Sicherung der Leistungsfähigkeit und Betriebssicherheit der Infrastruktur durch den Austausch von Holzschwellen gegen Betonschwellen, die Erneuerung von Weichen sowie Arbeiten am Schotterbett und an den Oberleitungen. Die Arbeiten sind Teil einer strategischen Modernisierung der bestehenden Bahninfrastruktur im regionalen Schienennetz.

Kontext der Zusammenarbeit
Die Umsetzung erfolgt in Zusammenarbeit zwischen den ÖBB als Infrastrukturbetreiber sowie beauftragten Bau- und Engineering-Partnern. Die Modernisierung adressiert technische Anforderungen wie höhere Belastbarkeit der Gleisanlagen, verbesserte Wartungsintervalle und erhöhte Betriebssicherheit. Der Ersatz von Holzschwellen durch Betonschwellen verbessert die strukturelle Stabilität und reduziert langfristig den Instandhaltungsaufwand.

Die Arbeiten erfolgen im laufenden Betrieb und erfordern eine präzise Abstimmung zwischen Bauplanung, Fahrplanmanagement und Verkehrssteuerung, um den Bahnverkehr trotz eingeschränkter Kapazitäten aufrechtzuerhalten.

Technische Maßnahmen und Umsetzung
Die Hauptarbeiten finden vom 22. Februar bis 3. Mai 2026 statt und werden bei eingleisigem Betrieb zwischen Rankweil und Götzis durchgeführt. Neben dem Austausch von Schwellen und Weichen werden eine Reinigung des Schotterbetts zur Verbesserung der Entwässerung und Stabilität sowie Instandhaltungsmaßnahmen an den Oberleitungsanlagen vorgenommen.

Während der ersten Bauphase vom 22. Februar bis 16. März können aus betrieblichen Gründen keine Züge in Klaus und Sulz-Röthis halten. Zusätzlich entfallen einzelne Halte in Altach und Feldkirch-Amberg.

Auswirkungen auf den Betrieb
Der Zugverkehr bleibt grundsätzlich aufrecht, wird jedoch aufgrund der reduzierten Streckenkapazität angepasst. Zwischen 6 und 22 Uhr entfällt tagsüber grundsätzlich ein Nahverkehrszug pro Stunde auf verschiedenen Abschnitten zwischen Feldkirch und Dornbirn. Besonders betroffen ist die S-Bahnlinie S1, vereinzelt auch die Linien REX1 und R1. Die Linie R5 (Feldkirch–St. Margrethen) entfällt während der Bauzeit zwischen Feldkirch und Hohenems, teilweise auch bis Dornbirn.

Zur Unterstützung der Fahrgäste setzen die ÖBB ergänzende Busverbindungen ein, die das bestehende Liniennetz zwischen Rankweil, Götzis und Klaus verdichten. Anschlüsse im Regionalverkehr werden entsprechend abgestimmt.

Begleitmaßnahmen im Straßenverkehr
Im Zuge der Bauarbeiten wird die L62 Klauser Treietstraße im Bereich des Bahnhofs Klaus von 23. bis 27. Februar für den Fahrzeugverkehr gesperrt. Baustellenverkehr und Fußgänger:innen sind ausgenommen. Umleitungen erfolgen über lokale Gemeindestraßen sowie über die Landesstraßen L50, L63 und L190. Ersatzhaltestellen werden für Busverbindungen eingerichtet.

Information und Service
Fahrgäste werden gebeten, sich vor Reiseantritt über aktuelle Verbindungen zu informieren. Fahrpläne und Hinweise sind über oebb.at, oebb.at/baustellen, die SCOTTY-App sowie telefonisch unter 05-1717 verfügbar. Fragen zu den Bauarbeiten beantwortet der ÖBB-Kundenservice.

www.oebb.at

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