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Modernisierung der Verkehrsinfrastruktur am Bahnhof Wolfurt
ÖBB Infrastruktur AG, Land Vorarlberg und Marktgemeinde Wolfurt haben den Bahnhof Wolfurt zu einem barrierefreien, multimodalen Mobilitätsknotenpunkt ausgebaut.
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Nach rund zweijähriger Bauzeit wurde die runderneuerte Verkehrsstation in Wolfurt als zentrales Infrastrukturprojekt für den öffentlichen Nahverkehr im unteren Rheintal in Betrieb genommen. Die Umbaumaßnahmen umfassen die vollständige Barrierefreiheit sowie die strukturelle Verknüpfung verschiedener Mobilitätsformen zur Optimierung der regionalen Transportkapazitäten.
Infrastruktur und technische Ausbaumaßnahmen
Für die Modernisierung investierten die kooperierenden Projektpartner insgesamt 45,5 Millionen Euro. Die Bahnsteige wurden auf eine Gesamtlänge von 220 Metern erweitert und auf eine standardisierte Einstiegshöhe von 55 Zentimetern angehoben, um einen niveaugleichen Zugang zu den Zügen zu gewährleisten. Zur Sicherstellung der physischen Zugänglichkeit für alle Passagiere wurden drei neue Aufzugsanlagen sowie taktile Leit- und Orientierungssysteme in die Architektur integriert. Zusätzlich wurde die Personenunterführung strukturell verbreitet und in Kooperation mit dem Künstler Marbod Fritsch um eine 80 Quadratmeter große, hinterleuchtete Glasinstallation erweitert, in die Bürgerbeiträge eingeflossen sind.
Energieeffizienz und Betriebsarchitektur
Im Rahmen der Stationserneuerung wurden die strukturellen Bahnsteigüberdachungen von ehemals 25 auf nun 70 Meter verlängert. Auf den neuen Dachstrukturen wurden Photovoltaikanlagen installiert, welche in Kombination mit einer modernen, energiesparenden LED-Beleuchtung die Energieeffizienz der Anlage optimieren. Aktualisierte Fahrgastinformationssysteme und neu strukturierte Wartebereiche ergänzen die infrastrukturellen Maßnahmen, um die betriebliche Übersicht zu verbessern und die Aufenthaltsqualität für Pendler und Reisende zu steigern.
Multimodale Verknüpfung und Kapazitätserweiterung
Der umgebaute Bahnhof fungiert als Mobilitätsdrehscheibe zur physischen Verknüpfung von Bahnverkehr, Buslinien, Fahrradnutzung und motorisiertem Individualverkehr. Die Kapazitäten für den Zubringerverkehr wurden durch die Errichtung einer neuen Bike+Ride-Anlage mit 244 Fahrradstellplätzen, von denen 68 als mechanisch versperrbare Boxen ausgeführt sind, signifikant erhöht. Ergänzend stehen 20 überdachte Stellplätze für motorisierte Zweiräder sowie eine integrierte Park+Ride-Anlage mit 16 Pkw-Stellplätzen zur Verfügung, was den nahtlosen Umstieg zwischen den Mobilitätsformen erleichtert.
Regionale Mobilitätsstrategie und Systemintegration
Die infrastrukturelle Kooperation zielte darauf ab, eine leistungsfähige und zukunftsfähige Anbindung für den regionalen Wirtschaftsraum zu schaffen. Judith Engel, Vorständin der ÖBB-Infrastruktur AG, konstatiert, dass mit der modernisierten Personenhaltestelle eine Infrastruktur implementiert wurde, bei der "Barrierefreiheit, attraktive öffentliche Verbindungen und hoher Reisekomfort Hand in Hand" gehen. Markus Wallner, Landeshauptmann von Vorarlberg, ordnet das technische Projekt in die übergreifende Strategie ein: "Mit dieser Investition schaffen wir moderne Infrastruktur, die den Menschen im Alltag konkret zugutekommt und gleichzeitig den gesamten Wirtschafts- und Lebensraum im Rheintal stärkt."
Bearbeitet von Maria Brueva, Induportals-Redakteurin – angepasst durch KI.
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