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02
'26
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Fahrwerksoptimierung für TINA-Straßenbahnen
Stadler Rail AG und HEAG mobilo arbeiten gemeinsam an technischen Anpassungen zur Reduzierung von Vibrationen im TINA-Straßenbahnbetrieb in Darmstadt.
stadlerrail.com

Stadler Rail AG und HEAG mobilo setzen eine gemeinsame technische Maßnahme um, um erhöhte Schwingungen bei TINA-Niederflurstraßenbahnen zu reduzieren. Im Fokus stehen Fahrwerksanpassungen und messtechnisch begleitete Erprobungen im regulären Netzbetrieb.
Kontext der Kooperation
Stadler Rail AG ist Hersteller der TINA-Straßenbahnplattform (Totally Integrated Low-floor Drive), während HEAG mobilo als kommunaler Verkehrsbetreiber für Betrieb, Instandhaltung und Infrastruktur in Darmstadt verantwortlich ist. Nach der Inbetriebnahme der ersten TINA-Fahrzeuge wurden im Fahrgastbetrieb bei bestimmten Geschwindigkeiten und Streckenabschnitten erhöhte Vibrationen wahrgenommen und messtechnisch bestätigt.
Die Ursache wurde in der dynamischen Wechselwirkung zwischen Fahrzeugfahrwerk und bestehender Gleisinfrastruktur identifiziert. Aufgrund der Komplexität dieser Schnittstelle war eine enge Zusammenarbeit zwischen Fahrzeughersteller und Betreiber erforderlich, um fahrzeugseitige Anpassungen gezielt auf die lokalen Betriebsbedingungen abzustimmen.
Technische Lösung und Aufgabenverteilung
Die Partner vereinbarten technische Modifikationen am Fahrwerk der TINA-Fahrzeuge. Stadler übernimmt die konstruktive Auslegung und Umsetzung der Maßnahmen, darunter:
- Anpassung der Dämpferkennlinien in Primär- und Sekundärfederung zur Reduzierung vertikaler und lateraler Beschleunigungen
- Optimierung fahrwerksnaher Komponenten, einschließlich rad- und bremsnaher Bauteile, zur Verringerung von Anregungen im Rad-Schiene-Kontakt
- Zusätzliche strukturelle Dämpfungsmaßnahmen an definierten Schnittstellen zwischen Drehgestell und Wagenkasten
HEAG mobilo stellt Betriebs- und Messdaten bereit und definiert relevante Einsatzprofile. Die Bewertung erfolgt anhand quantifizierbarer Kriterien wie Beschleunigungswerten und Frequenzspektren gemäß gängigen Bewertungsansätzen für Fahrkomfort und Schwingungsbelastung.
Umsetzung und Erprobung
Ein modifiziertes Fahrzeug wurde im Darmstädter Straßenbahnnetz messtechnisch erprobt. Die Testfahrten fanden auf Streckenabschnitten statt, für die bereits Referenzmessungen vorlagen. Sensorik an Fahrwerk und Wagenkasten erfasste Beschleunigungen, um die Wirkung der Maßnahmen objektiv mit dem Ausgangszustand zu vergleichen.
Die Umsetzung weiterer Anpassungen ist schrittweise vorgesehen und wird in planmäßige Werkstattaufenthalte integriert. Bauliche Eingriffe an der Infrastruktur sind nicht Bestandteil der Maßnahme.
Anwendungen und Nutzen
Die Kooperation adressiert urbane Straßenbahnsysteme mit hohen Anforderungen an Fahrkomfort, Bauteilschonung und Systemstabilität. Die technischen Anpassungen zielen darauf ab,
Umsetzung und Erprobung
Ein modifiziertes Fahrzeug wurde im Darmstädter Straßenbahnnetz messtechnisch erprobt. Die Testfahrten fanden auf Streckenabschnitten statt, für die bereits Referenzmessungen vorlagen. Sensorik an Fahrwerk und Wagenkasten erfasste Beschleunigungen, um die Wirkung der Maßnahmen objektiv mit dem Ausgangszustand zu vergleichen.
Die Umsetzung weiterer Anpassungen ist schrittweise vorgesehen und wird in planmäßige Werkstattaufenthalte integriert. Bauliche Eingriffe an der Infrastruktur sind nicht Bestandteil der Maßnahme.
Anwendungen und Nutzen
Die Kooperation adressiert urbane Straßenbahnsysteme mit hohen Anforderungen an Fahrkomfort, Bauteilschonung und Systemstabilität. Die technischen Anpassungen zielen darauf ab,
- die Schwingungsübertragung auf den Fahrgastraum zu reduzieren,
- dynamische Belastungen von Fahrzeug und Gleis zu begrenzen,
- den Instandhaltungsaufwand langfristig zu stabilisieren.
Ergebnisse und erwartete Wirkung
Erste Auswertungen der Messfahrten zeigen eine messbare Reduzierung relevanter Schwingungskennwerte gegenüber dem Ausgangszustand. Auf dieser Basis sollen die Maßnahmen weiter verifiziert und auf weitere Fahrzeuge der TINA-Flotte übertragen werden, um den Betrieb an die vorgesehenen Komfort- und Betriebsparameter anzupassen.
www.stadlerrail.com
Erste Auswertungen der Messfahrten zeigen eine messbare Reduzierung relevanter Schwingungskennwerte gegenüber dem Ausgangszustand. Auf dieser Basis sollen die Maßnahmen weiter verifiziert und auf weitere Fahrzeuge der TINA-Flotte übertragen werden, um den Betrieb an die vorgesehenen Komfort- und Betriebsparameter anzupassen.
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