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06
'25
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Zweisystem-Fahrzeugflotte für gemischte Bahnnetze optimiert
Stadler liefert 27 neue Mehrsystemfahrzeuge an die Fahrzeugmanagement-Region Frankfurt RheinMain für effiziente Betriebsabläufe auf der Regionaltangente West.
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Die Einführung von Zweisystemfahrzeugen ist entscheidend für Verkehrsnetze, die Hauptbahn- und Stadtbahninfrastruktur kombinieren. Die Regionaltangente West (RTW) im Rhein-Main-Gebiet ist ein zentrales Beispiel dafür. Das Projekt verlangt Fahrzeuge, die unterschiedliche Bahnsteighöhen bedienen, auf verschiedenen Infrastrukturtypen fahren und gleichzeitig durchgehend barrierefreie Mobilität gewährleisten. Der Auftrag an Stadler durch die Fahrzeugmanagement-Region Frankfurt RheinMain (fahma), eine Tochter des Rhein-Main-Verkehrsverbunds (RMV), erfüllt diese Anforderungen mit einer neu entwickelten Generation von CITYLINK-Fahrzeugen.
Fahrzeuge für verschiedene Bahnsteighöhen und barrierefreien Zugang
Die 27 Fahrzeuge basieren auf dem bewährten Mehrsystemkonzept von Stadler, wurden jedoch technisch speziell für den RTW-Korridor weiterentwickelt. Mit einer Länge von rund 50 Metern bieten die Fahrzeuge Platz für etwa 360 Fahrgäste. Sie ermöglichen niveaugleichen Einstieg an Bahnsteigen mit 76 cm und 96 cm Höhe im Netz der Deutschen Bahn sowie an den 80 cm hohen RTW-eigenen Bahnsteigen. Diese Kompatibilität mit unterschiedlichen Bahnsteighöhen ist entscheidend für unterbrechungsfreies, barrierefreies Reisen entlang der Strecke.
Lieferzeitplan abgestimmt auf Tests und Zulassung
Die ersten drei Fahrzeuge sollen im Herbst 2028 zu Test- und Zulassungszwecken ausgeliefert werden. Die vollständige Flotte wird voraussichtlich bis Herbst 2030 bereitstehen. Die RTW soll weiterhin zum Fahrplanwechsel im Dezember 2030 den regulären Betrieb aufnehmen, sobald alle infrastrukturellen Arbeiten abgeschlossen sind.
Langfristiger Servicevertrag gewährleistet Lebenszyklus-Effizienz
Neben der Lieferung umfasst der Vertrag auch Wartung, Instandhaltung und Ersatzteilversorgung über eine Laufzeit von 30 Jahren. Dieser Lebenszyklusansatz unterstützt eine hohe Betriebszuverlässigkeit, planbare Kosten und effizientes Flottenmanagement. Die Eignung der Plattform für Stadt- und Regionalverkehr ermöglicht eine optimale Nutzung der Infrastruktur.
Bedeutung für die regionale Mobilität
Die Fahrzeugbestellung stellt einen wichtigen Meilenstein für die Umsetzung der Regionaltangente West dar und ergänzt die laufenden Bauarbeiten an den Kernabschnitten der Strecke. Durch die Integration von Zweisystemfahrzeugen, die nahtlos auf unterschiedlichen Bahnnetzen verkehren können, erhöht das Projekt die regionale Vernetzung und reduziert Umstiegszeiten. Besonders die Anforderungen an Barrierefreiheit und den Mischbetrieb zeigen, warum eine maßgeschneiderte Lösung erforderlich war.
Konsistenter ingenieurtechnischer Ansatz für gemischte Netze
Die Erfahrung von Stadler im Bereich Mehrsystemfahrzeuge ermöglichte die Entwicklung angepasster CITYLINK-Einheiten, die die spezifischen Betriebsbedingungen der RTW erfüllen. Der Fokus auf Interoperabilität, Barrierefreiheit und langfristige Wartbarkeit spiegelt aktuelle Trends im Schienenverkehr wider, in denen Betreiber zunehmend Fahrzeuge benötigen, die komplexe Netzschnittstellen bewältigen.
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