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TX Logistik News

Neue NiKRASA-Version 3.0 für den Umschlag nicht kranbarer Trailer

Die TX Logistik AG (Mercitalia-Gruppe) hat jetzt die dritte Generation ihres Umschlagsystems NiKRASA vorgestellt. Das System, mit dem sich auch nicht kranbare Sattelauflieger einfach auf die Schiene verladen lassen, ist nochmals verbessert und im Vorfeld erfolgreich im Bahn- und Terminalbetrieb getestet worden.

Neue NiKRASA-Version 3.0 für den Umschlag nicht kranbarer Trailer

Die neu konstruierte Version 3.0 benötigt nun keine Terminalrampe mehr, ist stapelbar und wurde für Bahntransport von Megatrailern noch einmal optimiert.

Basis für die Weiterentwicklung des Systems waren die Markterfahrungen aus dem Praxiseinsatz der Vorgängerversionen sowie ein enger Austausch sowohl mit Fahrzugherstellern als auch mit Waggonentwicklern. Wesentliches Merkmal von NiKRASA 3.0 ist der Verzicht auf die Terminalrampe, die bei den Vorgängerversionen zusätzlich zum Verladegestell für den Umschlag benötigt wurde.

Beide Komponenten sind nun in einer Plattform verschmolzen. Das macht NiKRASA 3.0 flexibler, einfacher und schneller in der Handhabung. So kann das Verladegestell ohne Vorbereitung an jeder Position im Terminal umgeschlagen werden. Bei den Handlingzeiten gibt es ebenfalls keinen zeitlichen Mehraufwand mehr gegenüber einem kranbaren Trailer – was den Umschlagsprozess noch einmal attraktiver macht.

Durch die Nutzung neuartiger Fertigungstechniken liegt das Eigengewicht der Neukonstruktion weiterhin deutlich unter drei Tonnen. NiKRASA ist damit nach wie vor die leichteste Lösung am Markt. Zudem wurde bei der Entwicklung darauf geachtet, eine möglichst große Bandbreite an Fahrzeugen verladen zu können. Neben klassischen Sattelaufliegern, Silos und Trailern mit festem Aufbau lassen sich so auch Megatrailer sowie Trailer ohne Aufbau und Containerchassis (sogar inkl. Container) verladen. Verbleibt das neue Verladegestell leer im Wagen, können Wechselbrücken und Container trotzdem wie gewohnt verladen werden, ohne dass die Systeme sich stören.

Die Kompatibilität des NiKRASA-Systems mit den Taschenwagen verschiedener Hersteller ist nochmals erweitert worden. So kann die neue Generation beispielsweise in den T3000, T5 (Einzeltasche) und in die Waggons der zweiten Generation des Unternehmens Kolowag verladen werden. Darüber hinaus läuft die Kompatibilitätsprüfung für den T4000 sowie die Neuentwicklungen der Hersteller Greenbrier und Talleres Alegría. Durch die NiKRASA-Nutzung entsteht kein zusätzlicher Höhenzuwachs. Der so transportierte Trailer bleibt bei seiner Lichtmaß-Höhe. Damit erfüllt das System alle gültigen Streckenprofile (UIC Lichtraumprofil) und kann uneingeschränkt auf allen Relationen in Europa eingesetzt werden. Das ist einer der primären und marktentscheidenden Vorteile, mit dem sich NiKRASA von allen anderen am Markt verfügbaren Lösungen unterscheidet.

NiKRASA ermöglicht den Umschlag von nicht kranbaren Sattelaufliegern, ohne dabei die bestehenden Standards in den Terminals, am Waggon und auf der Schiene zu verändern. Das macht das System nach Angaben von TX Logistik zur wirtschaftlich ausgereiftesten und günstigsten Lösung am Markt. Mit Blick auf die meist begrenzten Stellplatzkapazitäten in den Terminals verfügt das Verladegestell über integrierte Aufnahmen, die eine fünffache Stapelung ohne den Einsatz zusätzlicher Hilfsmittel ermöglichen. Die optimierte Lagerung kommt dabei nicht nur den Terminals, sondern dem kombinierten Verkehr insgesamt zugute.

Nach erstmaliger Vorstellung auf der Fachmesse InnoTrans in Berlin plant TX Logistik nun die europaweite Markteinführung der NiKRASA-Version 3.0, die in Zusammenarbeit mit der WECON GmbH, Spezialist für maßgefertigte KV Lösungen, entwickelt wurde. Wie bei den Vorgängermodellen wird auch die neue Generation für den Markt frei zugänglich sein. TX möchte damit zum Erreichen der Klimaziele beitragen und sicherstellen, dass die Güterverlagerung von der Straße auf die Schiene möglichst einfach und für jeden Interessierten möglich wird. NiKRASA unterstützt zugleich die Nachhaltigkeitsstrategie der Mercitalia-Gruppe, die sich Anfang des Jahres mit ihren Tochtergesellschaften in der Klimaerklärung der ScanMed RFC (Scandinavian-Mediterranean Rail Freight Corridor) offiziell verpflichtet hat, den CO2-Fußabdruck in der Transportkette durch die Förderung des Schienenverkehrs zu reduzieren und konkrete Maßnahmen zu entwickeln, um mehr Güter von der Straße auf die Schiene zu verlagern.

www.txlogistik.com

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