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Antriebs- und Batterietechnologie von ABB für Stadlers Züge der Zukunft

ABB hat vom Schweizer Schienenfahrzeughersteller Stadler Aufträge im Wert von über 180 Millionen US-Dollar zur Lieferung von modernster Ausrüstung für mehr als 160 Züge und Lokomotiven in Europa und Nordamerika erhalten. Die Batterie- und Antriebssysteme von ABB tragen zur Dekarbonisierung bei und unterstützen den Umstieg auf eine nachhaltigere Elektromobilität.

Antriebs- und Batterietechnologie von ABB für Stadlers Züge der Zukunft
Bild: Stadler

Im Rahmen der Aufträge liefert ABB für das Wales & Borders Railway Franchise in Grossbritannien kundenspezifische Traktionsausrüstung für 71 Schienenfahrzeuge. Die Ausrüstung wandelt die elektrische Energie aus der Oberleitung, dem Diesel-Generator oder der Batterie in die von den Fahrmotoren benötigte Spannung und Frequenz um. 24 der Züge werden mit Spitzentechnologie für den trimodalen Betrieb ausgestattet, sodass sie elektrisch, dieselelektrisch oder mit Batteriestrom fahren können.

Der leistungsfähige Energiespeicher auf Basis von Lithium-Ionen-Batteriezellen an Bord der Züge wird von ABB in Baden in der Schweiz hergestellt. Das innovative Antriebssystem macht es möglich, die Schienenfahrzeuge auf nicht-elektrifizierten Streckenabschnitten ohne Einsatz von Dieselmotoren zu betreiben. So werden der CO2-Ausstoss, die Kosten und der Elektrifizierungsbedarf erheblich gesenkt.

36 Tram-Trains des Typs CITYLINK von Stadler werden mit Antriebs- und Energiespeichersystemen von ABB ausgestattet. Sie werden die heutige Flotte von Dieselzügen ersetzen und so die Emissionen im Gebiet in und um Cardiff in Wales reduzieren. Die Tram-Trains werden auf Teilen des Netzes elektrisch über die Oberleitung angetrieben und stellen auf nicht-elektrifizierten Streckenabschnitten auf Batteriemodus um.

Des Weiteren wird Antriebsausrüstung in über 100 neuen Regionalzügen und Lokomotiven installiert, die in Deutschland, Ungarn, Italien, Slowenien, Kanada und den USA zum Einsatz kommen. Die Züge mit ABB-Technologie werden den Service verbessern, schnellere Verbindungen ermöglichen und den nachhaltigen Pendelverkehr fördern.

„Mit der neu eröffneten Produktionsstätte für Energiespeichersysteme in Baden in der Schweiz bauen wir unsere Technologie- und Marktführerschaft im Bereich der nachhaltigen Mobilität aus. Wir können den gesamten Antriebsstrang aus einer Hand liefern“, sagte Morten Wierod, Leiter des Geschäftsbereichs Antriebstechnik von ABB. „ABB verfügt über langjährige Erfahrung mit Energiespeichersystemen für verschiedene Anwendungsgebiete, etwa im Stromnetz- oder Solarbereich. Energieeffiziente, innovative Antriebstechnik und Batterien werden nun in Partnerschaft mit Stadler in hochmodernen Zügen integriert.“

Energiespeichersysteme werden zu einem integralen Bestandteil von Schienenfahrzeugen und sind eine Schlüsseltechnologie für die Zukunft der nachhaltigen Mobilität. Der Einsatz dieser Technologien trägt zur Dekarbonisierung des Verkehrs bei und bringt zahlreiche weitere Vorteile mit sich. Dazu gehören eine verbesserte Energieeffizienz, höhere betriebliche Flexibilität, geringere Kosten für die streckenseitige Infrastruktur und geringere Gesamtbetriebskosten. ABB beliefert den Bahnsektor seit vielen Jahren mit innovativen und energieeffizienten Technologien. Das Unternehmen fertigt und wartet sämtliche Komponenten und Teilsysteme, die in den Schienenfahrzeugen und der Infrastruktur des Nah- und Fernverkehrs sowie auf Hochgeschwindigkeitsstrecken zum Einsatz kommen. Darüber hinaus stellt ABB für ihre umfassende weltweit installierte Basis Lifecycle-Services einschliesslich Instandhaltung und Retrofit bereit.

Die Aufträge von Stadler wurden im ersten Quartal 2020 gebucht.

www.abb.com

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