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Regionale Schienennetzzüge und Infrastruktur für die vorausschauende Instandhaltung

BeNEX beauftragt Siemens Mobility mit der Lieferung von 56 Regionalzügen der Typen Desiro HC und Mireo zur Modernisierung der Infrastruktur des Mainfranken-Regionalnetzes.

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Regionale Schienennetzzüge und Infrastruktur für die vorausschauende Instandhaltung

BeNEX und Siemens Mobility arbeiten zusammen, um eine neue Flotte von 56 Regionalzügen für das Regionalnetz Mainfranken in Deutschland in Betrieb zu nehmen. Die Implementierung integriert standardisierte Bahntechnologie mit digitalen Diagnoseplattformen, um die Fahrgastkapazität und die vorausschauende Instandhaltung in der gesamten Verkehrsinfrastruktur zu optimieren.

Modernisierung des regionalen Verkehrsnetzes
Die Modernisierung des Regionalnetzes Mainfranken erfordert kapazitätsstarke Schienenfahrzeuge, die mit standardisierten Zugsicherungssystemen ausgestattet sind. BeNEX hat über seine Regionalverkehrstochter agilis Siemens Mobility mit der Lieferung des Rollmaterials und der dazugehörigen digitalen Instandhaltungsinfrastruktur beauftragt. Der Einsatz adressiert den Bedarf an erhöhter Fahrgastkapazität und Betriebszuverlässigkeit auf dem 330 Kilometer langen Schienennetz in Hessen und Bayern, das von der Bayerischen Eisenbahngesellschaft (BEG) und dem Rhein-Main-Verkehrsverbund (RMV) verwaltet wird. Der Netzbetrieb wurde BeNEX am 16. Juli 2026 offiziell zugeschlagen.

Technische Fahrzeugkonfiguration und Sicherheitssysteme
Der Technikvertrag umfasst 26 vierteilige Doppelstockzüge vom Typ Desiro High Capacity und 30 dreiteilige Mireo-Züge. Die Desiro High Capacity-Fahrzeuge bieten 424 Sitzplätze, um die hohe Fahrgastnachfrage auf bestimmten Strecken aufzufangen, während die Mireo-Einheiten mit 210 Sitzplätzen für den Standard-Regionalverkehr konfiguriert sind. Alle 56 Fahrzeuge sind strukturell mit dem European Train Control System (ETCS) und der punktförmigen Zugbeeinflussung (PZB) ausgestattet. Siemens Mobility ist verantwortlich für die Fertigung der Fahrzeuge, die Integration der Onboard Units sowie die Lieferung der Erstausrüstungs-Ersatzteilpakete und spezieller Diagnosewerkzeuge für beide Fahrzeugplattformen.

Bereitstellung der Infrastruktur und Barrierefreiheit für Fahrgäste
Der Einsatz des Rollmaterials auf den Bahnstrecken Frankfurt–Würzburg–Nürnberg/Bamberg ist für Ende 2030 geplant. Das technische Design der Züge umfasst barrierefreie Einstiegsmechanismen, ausgewiesene Rollstuhlplätze und integrierte Fahrradabstellkapazitäten – 18 Plätze in den Mireo-Einheiten und 39 in den Desiro High Capacity-Einheiten. Die Fahrzeuge nutzen umweltfreundliche Klimaanlagen und USB-Ladeanschlüsse, um die Standardanforderungen der Fahrgäste im täglichen Nahverkehrsbetrieb zu unterstützen.

Vorausschauende Instandhaltung und digitale Integration
Um die Zuverlässigkeit über den gesamten Lebenszyklus zu gewährleisten, ist die gesamte Flotte direkt mit der Railigent X-Plattform von Siemens Mobility verbunden. Diese digitale Architektur ermöglicht den kontinuierlichen Austausch und die Auswertung von Diagnosetelemetrie, Fahrgastzählungsdaten und Daten des Fahrgastinformationssystems. Die Integration dieser digitalen Schnittstelle bildet die Grundlage für Protokolle zur vorausschauenden Instandhaltung und ermöglicht eine hohe Fahrzeugverfügbarkeit sowie eine optimierte betriebliche Effizienz über die gesamte Lebensdauer des Rollmaterials.

Redigiert von Maria Brueva, Induportals-Redakteurin – adaptiert durch KI.

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