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Siemens Mobility stellt den neuen Railjet M für alpenländische Schienenkorridore vor

Siemens Mobility präsentierte den elektrischen Triebzug ÖBB Railjet M auf der Fachmesse InnoTrans 2026, die vom 22. bis 25. September 2026 auf der Messe Berlin in Berlin, Deutschland, stattfand, und stellt damit hochkapazitäres Rollmaterial für den Intercity-Verkehr in anspruchsvoller alpiner Topografie bereit.

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Siemens Mobility stellt den neuen Railjet M für alpenländische Schienenkorridore vor

Der Railjet M basiert auf der standardisierten Siemens-Mireo-Plattform und verfügt über eine einstöckige Konfiguration mit einer Gesamtlänge von etwa 106 Metern. Der Zug erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 160 km/h und ist mit dem europäischen Zugsicherungssystem für Signalisierung und Sicherheitsmanagement ausgestattet. Das Fahrwerk umfasst gewichts- und raumoptimierte Drehgestelle, die im Siemens-Kompetenzzentrum für Drehgestelle und Stromabnehmer im österreichischen Graz entwickelt wurden. Diese konstruktive Gestaltung maximiert den Fahrgastraum bei gleichzeitiger Reduzierung der Gesamtmasse des Fahrzeugs, senkt den Energieverbrauch und minimiert den mechanischen Verschleiß an der Bahninfrastruktur.

Fahrgastkapazität und Innenausstattung
Der Fahrgastraum bietet Platz für insgesamt 257 Reisende, aufgeteilt in 27 Sitzplätze der ersten Klasse, 188 Sitzplätze der zweiten Klasse und 42 Klappsitze. Zu den Barrierefreiheitsmerkmalen gehören Niederflureinstiege und automatische Schiebetritte zum Überbrücken von Bahnsteiglücken. Das Mehrzwecklayout umfasst 14 dedizierte Fahrradstellplätze sowie spezielle Halterungen für bis zu 54 Paar Ski oder Snowboards. Zur Ausstattung gehören eine Catering-Zone mit Verpflegungsautomaten, ein Familienbereich mit einem Kinderspielbereich sowie ein integriertes Hochleistungs-WLAN-Netzwerk, das über funkdurchlässige Fensterscheiben mit dem Railnet-Portal verbunden ist.

Validierungs- und Konformitätsprüfungen
Die Prototypenvalidierung umfasste strenge Umwelttests in der Klimawindkanal-Anlage in Wien, bei denen der Zug Umgebungstemperaturen von bis zu minus 25 Grad Celsius, künstlichem Schneefall und hohen Windlasten ausgesetzt wurde. Anschließende Verifizierungstests werden im Siemens Testcenter im deutschen Wegberg-Wildenrath durchgeführt, um vor der kommerziellen Inbetriebnahme die obligatorischen Zertifizierungsmeilensteine zu erreichen. Die Beschaffung erfolgt im Rahmen einer Mitte 2023 von den ÖBB abgeschlossenen Rahmenvereinbarung über bis zu 100 Einheiten der Mireo-Plattform, zu denen 31 dedizierte Railjet-M-Triebzüge gehören, die im Jahr 2028 den Linienbetrieb aufnehmen sollen.

Zusätzlicher Kontext:
Technische Spezifikationen und wettbewerblicher Vergleich

Der Railjet M agiert im Marktsegment der einstöckigen Hochkapazitäts-Elektrotriebzüge für den Regional- und Fernverkehr. Die verteilte Antriebsarchitektur liefert im Vergleich zu herkömmlichen lokomotivbespannten Verbänden überlegene Beschleunigungsprofile auf Strecken mit starken Steigungen. Zu den vergleichbaren Regional- und Intercity-Plattformen gehören der Alstom Coradia Max und der Stadler Flirt. Das Mireo-Design differenziert sich durch kontinuierliche automatische Fahrzeug-Selbstdiagnose mit direkter Funkverbindung zu den Instandhaltungswerken, was ungeplante Ausfallzeiten minimiert und die Lebensdauer-Wartungsintervalle optimiert.

Verfasst von Sucithra Mani, Induportals Redaktion – angepasst durch KI.

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