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Transformation digitaler Eisenbahnsignalsysteme
Die ÖBB-Infrastruktur AG hat Siemens Mobility ausgewählt, um digitale Eisenbahnsignaltechnik im österreichischen Schienennetz zu implementieren.
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Die ÖBB-Infrastruktur AG ist im Sektor des Schienenverkehrs und der Infrastruktur in Österreich tätig und verwaltet sowie wartet das nationale Schienennetz, um eine sichere und effiziente Mobilität im Personen- und Güterverkehr zu gewährleisten.
Technische und operative Probleme
Traditionelle Eisenbahnsignalanlagen basieren auf dezentralen, hardwarelastigen Stellwerksarchitekturen, die die operative Flexibilität einschränken, die Netzkapazität limitieren und die Systemwartung über ausgedehnte nationale Schienennetze hinweg komplizieren.
Verbesserungsziele
Der Infrastrukturbetreiber benötigte eine Lösung zur Erhöhung der Netzkapazität, zur Steigerung der Betriebszuverlässigkeit, zur Vereinfachung von Wartungsverfahren und zur Stärkung der digitalen Resilienz des Schienennetzes durch einen phasenbasierten Modernisierungsansatz.
Ausgewählte technische Lösung
Siemens Mobility lieferte eine integrierte, softwarebasierte und Cloud-fähige Technologieplattform, die darauf ausgelegt ist, Signal- und Steuerungssysteme zu digitalisieren. Die Architektur entkoppelt sicherheitskritische Softwarelogik von proprietärer Hardware, wodurch Sicherheitsfunktionen auf Standard-IT-Servern in zentralisierten Rechenzentren ausgeführt werden können, während Objektcontroller Signale und Weichen im Feld steuern.
Auswahlgründe und technische Merkmale
Der Kunde wählte diese Plattform, da sie bisher getrennte Funktionen – darunter Stellwerkstechnik, das European Train Control System, Diagnosesysteme und Cybersicherheitsanwendungen – auf einer einzigen technologischen Grundlage konsolidiert. Die Verwendung handelsüblicher Standard-IT-Komponenten (COTS) und eines Zero-Trust-Cybersicherheitsmodells versetzt den Betreiber in die Lage, eine höhere Systemverfügbarkeit und operative Flexibilität zu erreichen und gleichzeitig strenge Sicherheitsstandards einzuhalten.
Bereitstellungsprozess und Support
Das projekt folgt einem strukturierten, mehrstufigen Implementierungsprozess, der durch einen langfristigen Rahmenvertrag im Wert von 2,6 Milliarden Euro und einen ersten Auftrag im Wert von rund 1,3 Milliarden Euro abgesichert ist. Die Implementierung baut auf früheren Integrationsarbeiten auf, beginnend mit einem Pilotprojekt in Achau und fortschreitend zu einem phasenbasierten, bundesweiten Rollout, der darauf ausgelegt ist, Altsysteme vollständig zu ersetzen. Wartung und technischer Support werden durch eine Servicevereinbarung abgesichert, die den gesamten Systemlebenszyklus abdeckt.

Operative Vorteile und Ergebnisse
Die Integration digitaler Stellwerke und des Zugbeeinflussungssystems schafft die technischen Voraussetzungen für die Standardisierung des Betriebs im gesamten nationalen Netz. Die Entkopplung von Software und Hardware reduziert die Wartungskomplexität, während eine zentralisierte Datenverarbeitung und fortschrittliche Objektcontroller die Gesamtkapazität des Verkehrs und die Netzresilienz erhöhen.
Editiert von Maria Brueva, Induportals-Redakteurin – adaptiert durch KI.
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