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Thermische Analysesoftware für die prädiktive Gleisinstandhaltung

Vossloh stellt ein digitales Gleisbewertungssystem vor, das thermische Belastungsgrenzen berechnet und das Risiko von Gleisverwerfungen in moderner Eisenbahninfrastruktur mindert.

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Thermische Analysesoftware für die prädiktive Gleisinstandhaltung

Vossloh führt die Softwareplattform TrackStability ein, um kritische Temperatur- und Geschwindigkeitsschwellen für lokalisierte Gleisabschnitte zu bewerten. Diese digitale Überwachungslösung ermöglicht es Infrastrukturbetreibern, thermische Belastungsrisiken in den Netzwerken des öffentlichen Nahverkehrs, des konventionellen Schienenverkehrs, des Hochgeschwindigkeitsverkehrs und des Schwerlastverkehrs proaktiv zu steuern.

Minderung von thermischen Verformungsrisiken
In Zeiten hoher Umgebungstemperaturen absorbieren lückenlos verschweißte Stahlschienen erhebliche Wärmeenergie, wodurch longitudinale Druckkräfte entstehen. Wenn diese Kräfte die seitliche Haltekraft des Schotter- und Schwellenbetts überschreiten, können sich die Schienen seitlich verformen, was zu einem gefährlichen strukturellen Zustand führt, der als Gleisverwerfung bekannt ist. Die TrackStability-Software modelliert genau diese mechanischen Grenzen durch die Verarbeitung von Umwelt-, Betriebs- und Materialdaten.

Durch die Berechnung der präzisen thermischen und geschwindigkeitsbezogenen Toleranzen einzelner Gleissegmente ermöglicht das System den Bahnbetreibern, gezielte betriebliche Anpassungen, wie etwa lokale Geschwindigkeitsbegrenzungen, anstelle von pauschalen Netzverlangsamungen durchzusetzen. Zu den betrieblichen Auswirkungen dieser Technologie merkt Oliver Schuster, CEO der Vossloh AG, an: „Wir können Risiken früher und genauer identifizieren und daraus gezielte Maßnahmen ableiten.“ Diese Methodik erhöht unmittelbar die Sicherheit und Verfügbarkeit bestehender Schienennetze, indem sie strukturelles Versagen abwendet.


Thermische Analysesoftware für die prädiktive Gleisinstandhaltung

Konsolidierung der prädiktiven Gleisinstandhaltung
Der Einsatz des TrackStability-Systems spiegelt einen breiteren Wandel der Branche hin zu einem umfassenden Eisenbahn-Datenökosystem wider. Der Entwickler zentralisiert seine digitalen Anwendungen zur Zustandsüberwachung in einem einheitlichen Zugangsportal, der connect-Plattform. Diese Systemarchitektur, die auf der Fachmesse InnoTrans vom 22. bis 25. September 2026 in Berlin präsentiert wird, behandelt die Schieneninfrastruktur als vernetztes Datennetzwerk und nicht als eine Reihe isolierter mechanischer Komponenten. Die Messeinstallation umfasst zudem einen KI-gestützten Avatar des Unternehmensgründers Eduard Vossloh, der als technische Schnittstelle fungiert, um die Entwicklung von Schienenbefestigungen hin zu aktuellen digitalen Infrastruktursystemen zu erläutern.

Zusätzlicher Kontext
Dieser Abschnitt enthält technische Spezifikationen und Wettbewerbs-Benchmarking, die nicht in der ursprünglichen Pressemitteilung enthalten sind.

Im Bereich der Stabilität lückenlos verschweißter Schienen (CWR) konkurriert die softwaregesteuerte thermische Modellierung mit physischen IoT-Dehnungsmessstreifen und streckenseitigen Schienentemperatursensoren (RT). Prädiktive Plattformen zur Gleisinstandhaltung, die von Technologieunternehmen wie Konux entwickelt wurden, oder Gleisgeometrie-Messsysteme von Plasser & Theurer dienen als Benchmarks für die Infrastrukturüberwachung. Der anerkannte Leistungsparameter für diese Systeme ist ihre Latenzzeit bei der Verarbeitung der lokalen neutralen Temperatur – der Basistemperatur, bei der die Schiene keinerlei thermischer Belastung ausgesetzt ist – und der Übertragung von Warnungen, bevor die Druckkräfte die Grenze für die seitliche Verschiebung des Gleisbetts erreichen. Softwarebasierte prädiktive Algorithmen optimieren diesen Arbeitsablauf, indem sie thermische Belastungen anhand von Vorhersagedaten simulieren, wodurch die Abhängigkeit von manuellen Gleisbegehungen gemäß europäischen Normen wie EN 13848 verringert und betriebliche Störungen auf stark beanspruchten Korridoren minimiert werden.

Bearbeitet von Aishwarya Mambet, Induportals-Redakteurin, mit Unterstützung von KI.

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