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Eisenbahnsensorik für die Sicherheit von Schienenfahrzeugen und HVAC-Überwachung
JUMO erweitert sein Bahnportfolio um dedizierte Sensorsysteme für die Radsatzlagerüberwachung, die Innenraum-Klimaregelung und die robuste Druckmessung in Fluidkreisläufen.
www.jumo.de

Betreiber von Schienenfahrzeugen und Erstausrüster benötigen eine kontinuierliche Komponentenüberwachung, um Fahrgastsicherheit, Fahrzeugverfügbarkeit und geringe Lebenszykluskosten zu gewährleisten. In modernen Bahnflotten eingesetzte Sensorsysteme müssen anspruchsvollen Betriebsbedingungen dauerhaft standhalten, insbesondere starken Vibrationen, schnellen Temperaturwechseln und hohen elektromagnetischen Störungen. Um diese betrieblichen Anforderungen zu erfüllen, liefert die Messtechnik automatisierte Daten für die zustandsorientierte Instandhaltung und entspricht dabei den relevanten bahntechnischen Normen für Elektronik und Umgebungsbedingungen.
Radsatz-Temperaturüberwachung und Schutz der Radsatzlager
Die treibende Kraft hinter sicherheitskritischen Messungen in Drehgestellen und Radsätzen ist die Vermeidung schwerwiegender mechanischer Schäden durch heißlaufende Lager. Die kontinuierliche thermische Überwachung der Radsatzlager liefert präzise Betriebsdaten an die Fahrzeugleitsysteme. Dies ermöglicht die frühzeitige Erkennung von verschleißbedingten Reibungserwärmungen, bevor Heißläuferzustände Zwangsbremsungen auslösen. Das thermische Monitoring erlaubt Flottenbetreibern zudem den Übergang von starren Wartungsintervallen zu einer zustandsbasierten Instandhaltung, was Betriebskosten senkt und die mechanische Belastbarkeit selbst unter starken Stoßeinwirkungen sichert.
Klimamessung und Raumluftqualität im Fahrgastraum
In Innenraumanwendungen stützen sich die Fahrzeugsteuerungen auf Umgebungsparameter, um Heizungs-, Lüftungs- und Klimaanlagen (HVAC) bedarfsgerecht zu regeln. Der hydroTRANS-Messumformer vereint die Erfassung von relativer Feuchte und Temperatur in einer Einheit, optional ergänzt um eine nichtdispersive Infrarot-CO2-Messung zur Regulierung der Frischluftzufuhr anhand der Fahrgastbelegung. Die Steuerung der Luftvolumenströme auf Basis von Echtzeit-CO2-Grenzwerten senkt den elektrischen Hilfsenergieverbrauch und verhindert gleichzeitig den Anstieg verbrauchter Luft in den Passagierabteilen.
Druckmesstechnik für Fluidkreisläufe und Bremssysteme
Hydraulische und pneumatische Subsysteme – darunter mechanische Reibungsbremsen, Stromabnehmer-Hubvorrichtungen und aktive Dämpfungssysteme – erfordern eine widerstandsfähige Druckmesstechnik. Der Druckmessumformer MIDAS S19 R verfügt über eine vollverschweißte Edelstahlmesszelle, die den Verschleiß elastomerer Dichtungen bei Kontakt mit gängigen Kältemitteln, Hydraulikölen oder Druckluftkreisläufen ausschließt. Sein Gehäuseaufbau gewährleistet dauerhafte Signalstabilität gegenüber breitbandigen mechanischen Schwingungen sowie hochfrequenten elektromagnetischen Störungen, wie sie in Traktionsstromumgebungen üblich sind. Die thermische Überwachung weiterer Hilfsaggregate wird durch das Widerstandsthermometer VIBROtemp sichergestellt, das speziell für vibrationsintensive Antriebs- und Motoreninstallationen ausgelegt ist.
Zusätzlicher Kontext
Dieser Abschnitt enthält technische Spezifikationen und Wettbewerbs-Benchmarking, die nicht in der ursprünglichen Produktankündigung enthalten waren.
In Bahnanwendungen muss die Messtechnik strengen Leistungsanforderungen genügen, die unter anderem in den europäischen Normen EN 50155 (elektronische Einrichtungen auf Bahnfahrzeugen) und EN 61373 (Schwing- und Schockprüfungen) festgelegt sind. Der MIDAS S19 R deckt Messbereiche von 0 bis 1 bar bis hin zu 0 bis 60 bar mit einer typischen Genauigkeit von 0,5 % der Messspanne ab und entspricht damit direkt marktüblichen Vergleichsprodukten wie dem Danfoss DST P31R oder dem Trafag EPR 8283 für Bahnanwendungen. Für die fahrgastbezogene HVAC-Klimaregelung bietet die hydroTRANS-Plattform eine Feuchtegenauigkeit von plus/minus 2 % relativer Feuchte sowie eine CO2-Überwachung bis zu 10.000 ppm und konkurriert damit mit industriellen Bahn-HVAC-Geräten wie dem E+E Elektronik EE160. JUMO differenziert seine Lösungen insbesondere durch die Auslegung einheitlicher Sensortopologien mit bahnzertifizierten Kabeln und Anschlusstechniken, was den Integrationsaufwand für Fahrzeughersteller spürbar reduziert.
Herausgegeben von Evgeny Churilov, Induportals Media – Angepasst durch KI.
www.jumo.group
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