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Integration von Elektrotriebzügen für den Regionalverkehr

Die Freiburger Verkehrsbetriebe arbeiten mit Stadler zusammen, um eine standardisierte Modernisierung der regionalen Schieneninfrastruktur im Normalspurnetz umzusetzen.

  stadlerrail.com
Integration von Elektrotriebzügen für den Regionalverkehr

Die Freiburger Verkehrsbetriebe und Stadler kooperieren bei der Einführung einer neuen Triebzugflotte für die regionale Verkehrsinfrastruktur. Das Projekt zielt auf die Modernisierung öffentlicher Nahverkehrssysteme durch die Implementierung standardisierter, kapazitätsstarker Bahntechnik ab.

Operative Herausforderungen und Zusammenarbeit
Die Freiburger Verkehrsbetriebe benötigen modernisierte Züge, um das steigende Fahrgastaufkommen und die für den Regionalverkehr typischen häufigen Halte zu bewältigen. Um diese Infrastrukturmodernisierung zu steuern, beauftragte der Betreiber Stadler mit der Herstellung und Lieferung von dreizehn Normalspur-Triebzügen. Die Zusammenarbeit nutzt ein früheres Ausschreibungsverfahren, das 2021 von den Schweizerischen Bundesbahnen verhandelt wurde, wodurch die Freiburger Verkehrsbetriebe auf etablierte Beschaffungsparameter und technische Spezifikationen zurückgreifen können.

Technische Lösung und Verantwortlichkeiten
Stadler ist für die Konstruktion und Fertigung der Elektrotriebzüge verantwortlich, die als vierteilige Zugkompositionen mit einer Länge von 73,5 Metern konfiguriert sind. Die technische Architektur umfasst eine maximale Betriebsgeschwindigkeit von 160 Kilometern pro Stunde, unterstützt durch hohe Beschleunigungs- und Bremswerte, um die Fahrzeiten zwischen den Bahnhöfen zu optimieren. Das Fahrzeuglayout ist auf eine selbstständige Zugänglichkeit ausgelegt und verfügt über stufenlose Einstiege, durchgehende Niederflurbereiche und ausgewiesene Rollstuhlplätze. Die integrierten Fahrgastinformationssysteme und die Energieinfrastruktur sind in allen Einheiten standardisiert, um eine betriebliche Einheitlichkeit zu gewährleisten.

Implementierung und Einsatz
Die Implementierungsphase beginnt mit der geplanten Aufnahme des kommerziellen Betriebs der ersten Einheit im Normalspurnetz im Dezember 2028. Nach dem Ersteinsatz werden die weiteren Einheiten in einem Rhythmus von etwa einem Zug alle zwei Monate integriert. Diese phasenweise Einführung ermöglicht die schrittweise Außerdienststellung der älteren Schienenfahrzeuge. Nach Abschluss des Bereitstellungszyklus wird die operative Normalspurflotte aus einundzwanzig Einheiten bestehen, die auf bestimmten Strecken zusammen mit einer bestehenden Flotte von zehn Meterspurzügen betrieben werden.

Anwendungen und Anwendungsfälle
Diese Bahntechnik wird speziell für regionale Verkehrsnetze eingesetzt, die durch kurze Reisestrecken und häufige Bahnhofshalte gekennzeichnet sind. Das Systemdesign erleichtert ein effizientes Ein- und Aussteigen der Fahrgäste durch breite Türen und verbessert so die Haltezeiten an den Bahnhöfen. Die Züge bieten eine kombinierte Sitz- und Stehplatzkapazität von 369 Fahrgästen pro Einheit, einschließlich ausgewiesener Mehrzweckbereiche für Fahrräder und Gepäck, was den Verkehrsbetrieb während der Spitzenzeiten stabilisiert.

Ergebnisse und erwartete Auswirkungen
Die Investitionskosten für die Infrastrukturmodernisierung belaufen sich auf insgesamt 117 Millionen Schweizer Franken. Die Integration dieser Triebzüge ist so konzipiert, dass sie das steigende Fahrgastaufkommen auffängt und gleichzeitig die Fahrplanstabilität aufrechterhält. Serge Collaud, Generaldirektor der Freiburger Verkehrsbetriebe, erklärte: „Ausgestattet mit modernster Technologie und hoher Kapazität werden uns die FLIRT Evo-Züge helfen, die steigenden Fahrgastzahlen auf unseren Strecken zu bewältigen.“ Christian König, stellvertretender Verkaufsleiter bei Stadler, fügte hinzu: „Die 13 vierteiligen Züge bilden die Basis für einen noch attraktiveren Regionalverkehr im Kanton Freiburg.“

Bearbeitet von Maria Brueva, Induportals-Redakteurin – angepasst durch KI.

www.stadlerrail.com

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