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Zentralbahn startet technische Erprobung von Stadler-Schienenfahrzeugen
Zentralbahn und Stadler leiten die Inbetriebnahmephase der FINK-Zugflotte ein, um die Zahnradmechanismen vor der Integration in den regulären Betrieb zu evaluieren.
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Im August 2026 schloss Stadler die physische Überführung des ersten von zehn neuen FINK-Schienenfahrzeugen aus seinem Produktionswerk in Bussnang in die Netzinfrastruktur der Zentralbahn in Interlaken Ost ab. Die Auslieferung bildet die Grundlage für eine umfassende technische Evaluierungsphase vor dem operativen Einsatz. Jede Zugeinheit benötigt einen durchschnittlichen Fertigungszyklus von zehn Monaten und verfügt über eine physische Kapazität von 128 Sitzplätzen, aufgeteilt in 111 Plätze in der zweiten Klasse und 17 Plätze in der ersten Klasse.
Technische Evaluierung und Systemdiagnose
Die Inbetriebnahmephase, die im Werk Meiringen durchgeführt wird, umfasst umfangreiche Typprüfungen, die darauf ausgelegt sind, die physische Leistung des Rollmaterials unter realen Betriebsbedingungen zu messen. Ingenieurteams erfassen spezifische Parameter, darunter Fahrdynamik, Bremsverzögerungswerte und die kontinuierliche Funktion der Fahrzeugsteuerungssysteme. Die Testprotokolle bewerten zudem die mechanische Zuverlässigkeit der Zahnrad- und Adhäsionsantriebssysteme und gewährleisten die Kompatibilität mit der digitalen Infrastruktur und den automatisierten Zugsicherungsmechanismen, die in das Schienennetz integriert sind.
Operative Integration und Netzausbau
Nach der erfolgreichen Überprüfung aller Sicherheits- und Leistungskennzahlen ist geplant, das erste Fahrzeug im Dezember 2026 in das Personenverkehrsnetz zu integrieren. Das Rollmaterial wird auf der Strecke zwischen Luzern und Engelberg eingesetzt und bietet die mechanische Kapazität, die zur Aufrechterhaltung eines hochfrequenten Fahrplans erforderlich ist. Die Integration der verbleibenden neun FINK-Einheiten wird in den darauffolgenden Wochen schrittweise erfolgen. Diese Infrastrukturaufwertung wird ab Ende 2027 durch den Einsatz von sieben zusätzlichen ADLER-Zugkonfigurationen erweitert, um die gesamten Transportkapazitäten des Netzes zu stabilisieren.
Bearbeitet von: Maria Brueva, Induportals-Redakteurin – angepasst durch KI.
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