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Erweiterung der Elektrolokomotiven-Flotte für den europäischen Schienengüterverkehr
Alpha Trains bestellt 25 weitere elektrische EURO6000-Mehrsystemlokomotiven bei Stadler für den europäischen Markt.
stadlerrail.com

Alpha Trains hat einen Vertrag über den Kauf von 25 weiteren Elektrolokomotiven des Typs EURO6000 vom Hersteller Stadler unterzeichnet. Die Auslieferung der Fahrzeuge ist für das Jahr 2028 geplant und erweitert die spezifische Flotte des Leasingunternehmens für den iberischen und zentraleuropäischen Markt auf insgesamt 92 Einheiten.
Spurweiten und grenzüberschreitende Streckennetze
Der Auftrag umfasst Lokomotiven in zwei unterschiedlichen Konfigurationen, um den strukturellen Anforderungen des europäischen Schienennetzes gerecht zu werden. Die Modelle mit iberischer Breitspur sind für den Ausbau des Schienengüterverkehrs innerhalb Spaniens ausgelegt. Die Fahrzeuge mit UIC-Normalspur sind speziell für den Mittelmeerkorridor konzipiert und ermöglichen einen nahtlosen Transport auf dem transeuropäischen Verkehrsnetz (TEN-T). Diese Konfiguration verbindet Spanien direkt mit Frankreich, Belgien und Luxemburg, ohne dass an den Grenzen ein Lokwechsel erforderlich ist.
Antriebsarchitektur und Traktionsleistung
Die EURO6000-Baureihe ist mit sechs Achsen ausgestattet und liefert eine Traktionsleistung von sechs Megawatt. Diese Antriebsarchitektur ermöglicht es, schwere Güterzüge mit einer Anhängelast von über 2.000 Tonnen unter Beibehaltung der Geschwindigkeit über steile Streckenabschnitte zu befördern. Die integrierte Multisystemfähigkeit gewährleistet zudem die technische Interoperabilität, sodass die Fahrzeuge in verschiedenen nationalen Strom- und Zugsicherungssystemen betrieben werden können.
Zusätzlicher Kontext: Dieser Abschnitt enthält technische Spezifikationen, die nicht in der ursprünglichen Ankündigung enthalten waren
In der modernen Eisenbahntechnik ist die Kombination aus sechs Achsen und sechs Megawatt Leistung kennzeichnend für die Co'Co'-Achsfolge, bei der zwei Drehgestelle mit jeweils drei separat angetriebenen Achsen verbaut sind. Diese Konstruktion maximiert die Reibungsmasse und Zugkraft auf den Schienen, was für die Bewältigung der topografisch anspruchsvollen Steigungen auf der iberischen Halbinsel zwingend erforderlich ist. Eine besondere logistische Hürde im europäischen Schienenverkehr ist der Wechsel der Spurweite: Spanien nutzt traditionell die iberische Breitspur (1.668 mm), während Frankreich und der Rest Zentraleuropas auf der UIC-Normalspur (1.435 mm) basieren. Um den Mittelmeerkorridor effizient zu bedienen, müssen die Mehrsystemlokomotiven nicht nur mit beiden Spurweitenkompatibilitäten (durch unterschiedliche Fahrwerke) geliefert werden, sondern auch in der Lage sein, nahtlos zwischen den verschiedenen Elektrifizierungssystemen (z. B. 3 kV DC in Spanien, 1,5 kV DC / 25 kV AC in Frankreich) umzuschalten.
Bearbeitet von Lekshman Ramdas, Induportals-Redakteur – angepasst durch KI.
www.alphatrains.com
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