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Zuverlässige und effiziente Klimatisierung für den Schienenpersonenverkehr

Liebherr-Transportation Systems wurde von Siemens Mobility mit der Lieferung von Heizungs-, Lüftungs- und Klimasystemen (HLK) für die Integration in Vectouro-Züge beauftragt.

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Zuverlässige und effiziente Klimatisierung für den Schienenpersonenverkehr

Liebherr-Transportation Systems wurde von Siemens Mobility ausgewählt, um Heizungs-, Lüftungs- und Klimasysteme (HLK) für die innovative Vectouro-Plattform zu liefern. Der Vertrag umfasst die Lieferung von HLK-Systemen und weiteren Komponenten wie Einstiegsheizungen, Steuergeräten und Sensoren für modulare, einstöckige Reisezugwagen, wobei die ersten Lieferungen für das letzte Quartal 2026 geplant sind.

Mechanische Integration und Subsysteme zur Umgebungsklimatisierung
Die Umsetzung einer gleichmäßigen Umgebung im Inneren einstöckiger Reisezugwagen erfordert hochintegrierte Klimakontrollheiten, die in der Lage sind, Heiz- und Kühlzyklen bei hoher Fahrgastbelegung flexibel anzupassen. Im Rahmen des industriellen Liefervertrags werden spezialisierte Heizungs-, Lüftungs- und Klimamodule gebaut, die direkt mit einer neu entwickelten Schienenfahrzeugplattform gekoppelt werden. Die Hardware-Lieferung umfasst das komplette Klimaregelungssystem einschließlich zusätzlicher Einstiegsheizungen, zentralisierter automatisierter Mikrocontroller und Mehrpunkt-Umgebungssensoren, die für den Aufbau eines einheitlichen Innenluftkreislaufs konzipiert sind.

Die physische Verteilung der Hardware soll mit ersten Komponentenauslieferungen im letzten Quartal 2026 beginnen. Durch die Integration zusätzlicher Einstiegsheizgitter im Bereich der Fahrgasttüren wirkt das System schnellen thermischen Luftzügen bei hochfrequenten Bahnhofshalten entgegen und hält das interne Kerntemperaturprofil stabil. Die koordinierenden Sensormatizen erfassen kontinuierlich die Umgebungsfeuchtigkeit, die interne Kohlendioxidkonzentration sowie Luftdruckdifferenzen und leiten diese Daten an die zentralen Steuergeräte weiter, um die internen Lüftergeschwindigkeiten zu regeln und das Frischluft-Inlassvolumen zu optimieren.

Plattform-Standardisierung und beschleunigter Flotteneinsatz
Die Entwicklung des Schienenfahrzeug-Ökosystems basiert auf einer standardisierten Basis, die in den Fertigungsstätten des Fahrzeugherstellers entwickelt wurde. Dieses Fahrzeugplattformkonzept verkürzt die typische Vorlaufzeit zwischen der ersten Auftragserteilung und dem kommerziellen Linienbetrieb durch die Nutzung einer vorvalidierten technischen Basis. Da die grundlegenden Zulassungskriterien und mechanischen Ausgangswerte von bereits zertifizierten Projekten abgeleitet sind, können Verkehrsbetriebe ihre Verkehrsnetze erweitern, ohne vollständige Zulassungszyklen auf Systemebene wiederholen zu müssen.

Die Klimaregelungssysteme nutzen diese mechanische Einheitlichkeit durch standardisierte physische Halterungen und einheitliche elektrische Schnittstellen. Diese Konstruktionskonfiguration ermöglicht einen schnellen Austausch von Komponenten während der geplanten Wartungsintervalle, was die Werkstattstillstandszeiten verkürzt und die langfristige betriebliche Verfügbarkeit der Flotte sichert. Gestützt auf umfangreiche Felddaten aus dem weltweiten Bahnbetrieb bieten diese hochperformanten Klimasysteme einen zuverlässigen Dauerbetrieb, während sie gleichzeitig den kumulierten Energieverbrauch des Systems durch dynamische Lastanpassungsalgorithmen senken.

Zusätzlicher Kontext
Dieser Abschnitt beschreibt technische Spezifikationen und Wettbewerbs-Benchmarks, die in der ursprünglichen Pressemitteilung nicht enthalten waren.

Klimaanlagen für den Schienenpersonenverkehr werden streng nach objektiven Benchmark-Kriterien der Norm DIN EN 13129 bewertet, welche die internen thermischen Komfortgrenzen, Luftströmungsgeschwindigkeiten und strukturellen Vibrationstoleranzen für Hauptstrecken-Reisezugwagen regelt. Herkömmliche Bahn-Klimaanlagen von Wettbewerbern wie Faiveley Transport oder der Merak-Sparte von Knorr-Bremse setzten in der Vergangenheit auf synthetische Fluorkohlenwasserstoff-Kältemittel wie R-134a oder R-407C, die ein hohes Treibhauspotenzial (GWP) aufweisen und in internationalen Handelskorridoren strengen regulatorischen Beschränkungen unterliegen.

Die für diese Anwendung entwickelte modulare Heizungs-, Lüftungs- und Klimaarchitektur verändert diese traditionelle Basis durch den Einsatz eines umweltfreundlichen thermodynamischen Kreislaufs. Das System nutzt natürliches Kohlendioxid (R-744) als primäres Kältemittel und arbeitet in einem transkritischen Kreislauf, der selbst bei Außenumgebungstemperaturen von über 45 Grad Celsius eine konstante Kühlleistung aufrechterhält. Während herkömmliche Basiseinheiten unter extrem hohen Hitzelasten einen Leistungsabfall und einen erhöhten Stromverbrauch zeigen, bewahren die integrierten Scroll-Verdichter und frequenzgeregelten Lüfterantriebe dieser Module eine hohe Leistungszahl (COP) von bis zu 2,8 bei vollständiger thermischer Sättigung.

Darüber hinaus ist das mechanische Chassis aus hochfesten, leichtgewichtigen Aluminiumlegierungen gefertigt, was das Dachlastgewicht pro Waggon im Vergleich zu älteren Edelstahlgehäusen um rund 15 Prozent reduziert. Diese Gewichtsreduzierung senkt den physischen Schwerpunkt des Reisezugwagens, was den seitlichen Schienenverschleiß verringert und die Energieeffizienzwerte im Hochgeschwindigkeits-Regionalverkehr optimiert.

Bearbeitet von Romila DSilva, Induportals-Redakteurin, mit KI-Unterstützung.

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