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voestalpine Railway Systems liefert Achszähltechnologie der nächsten Generation
Der robuste UniAS-Radsensor und das flexible AXM-Modul bilden zusammen ein SIL4-zertifiziertes, wartungsarmes Zugerkennungssystem, das für moderne Eisenbahnnetze entwickelt wurde.
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voestalpine Railway Systems bietet eine integrierte Zugerkennungsarchitektur zur Erhöhung der Netzkapazität und Systemzuverlässigkeit. Dieser Ansatz trägt den steigenden betrieblichen Anforderungen an moderne Eisenbahninfrastrukturen Rechnung, indem gleisseitige Komponenten durch zentralisierte Verarbeitungssysteme ersetzt werden.
Zentralisierte Verarbeitung und Umweltbeständigkeit
Die Zugerkennung erfordert einen kontinuierlichen Betrieb unter höchst unterschiedlichen Umweltbedingungen. Die Integration des Radsensors UniAS und des Moduls AXM etabliert eine Systemarchitektur, die feldbasierte Elektronik minimiert und zentrale Rechenaufgaben in sichere Innenräume verlagert. Diese Konstruktion reduziert Feldausfälle und senkt den langfristigen Wartungsaufwand in Verkehrsnetzen.
Der gleisseitige Radsensor UniAS nutzt spezifische Auswertealgorithmen, um eine zuverlässige Radkennung bei verschiedenen Fahrzeugprofilen zu gewährleisten, die von Stadtbahnen bis hin zu Hochgeschwindigkeitszügen reichen. Ausgestattet mit der Schutzart IP68 hält der Sensor Staubbelastungen und längerem Eintauchen in Wasser stand. Er sichert die Betriebskontinuität in einem Temperaturspektrum von –40 °C bis +85 °C und mindert klimabedingte Signalstörungen.
Modulare Konfiguration und Schnittstellenkompatibilität
Das AXM-Modul dient als zentrale Verarbeitungseinheit innerhalb des Achszählsystems UniAC[2]. Es basiert auf einem einzigen, universell einsetzbaren Modultyp, der so konfiguriert werden kann, dass er alle erforderlichen Systemrollen in Abhängigkeit von den spezifischen Einsatzparametern erfüllt. Diese Hardware-Standardisierung reduziert den Ersatzteilbestand, vereinfacht die Logistik und senkt die gesamten Lebenszykluskosten.
Jedes AXM-Modul verarbeitet Daten für bis wirksame vier separate Zählabschnitte, wodurch Signalingenieure sowohl zentralisierte als auch dezentralisierte Netzwerklayouts realisieren können. Diese Skalierbarkeit macht die Plattform sowohl für kleine Bahnhofsumgebungen als auch für weitläufige Fernverkehrsnetze geeignet. Das System verbindet sich über mehrere sichere Schnittstellenmethoden mit der übergeordneten Signalinfrastruktur, einschließlich protokollbasierter Kommunikation, Optokopplern und traditionellen Relais. Diese Optionen erleichtern die Integration in Stellwerksanlagen, Bahnübergangssteuerungssysteme und Komponenten des European Train Control System (ETCS).

Funktionale Sicherheit und elektromagnetische Immunität
Das kombinierte System arbeitet innerhalb eines nach CENELEC SIL4 zertifizierten Rahmens, was die höchste funktionale Sicherheitsstufe darstellt, die für Eisenbahnsignalanwendungen definiert ist. Um die Signalintegrität in Umgebungen mit hoher elektromagnetischer Aktivität, wie elektrifizierten Bahnstrecken und Schwerlast-Güterkorridoren, aufrechtzuerhalten, nutzt die Verbindung zwischen den gleisseitigen UniAS-Sensoren und den AXM-Innenmodulen eine 20-mA-Stromschleifenschnittstelle. Diese Konfiguration bietet eine hohe Immunität gegen elektromagnetische Störungen.
Die physische Installation wird durch eine modulare Schienenfußklammer rationalisiert, die den Sensor direkt an Standard-Schienenprofilen sichert, ohne dass aufwendige Tiefbauarbeiten oder Gleisbohrungen erforderlich sind. Die digitale Architektur ist darauf ausgelegt, sich entwickelnde Kommunikations-Frameworks der Branche zu unterstützen. Sie integriert das sichere EULYNX SCI-TDS-Kommunikationsprotokoll sowie EULYNX-Schnittstellen für Diagnose, Wartung und den sicheren Systembetrieb.
Zusätzlicher Kontext: Technische Spezifikationen und Wettbewerbs-Benchmarking
Achszählsysteme ersetzen zunehmend traditionelle Gleiskreise, da sie unempfindlich gegenüber schlechtem Bettungswiderstand und variierenden Schienenkopfbedingungen sind. Während konventionelle Gleiskreise eine physische Isolierung der Schienenstöße erfordern, nutzen elektronische Achszähler wie das UniAC[2] magnetische Radsensoren, um Achsen beim Befahren und Verlassen definierter Blockabschnitte zu zählen.
Im Vergleich zu Standardlösungen der Branche erfüllt das voestalpine UniAC[2]-System die maximalen Sicherheitsanforderungen der CENELEC SIL4-Validierung, wie sie in führenden modernen Schienennetzen zu finden ist. Das Umweltbeständigkeitsprofil zeichnet sich durch die Schutzart IP68 und einen Betriebstemperaturbereich von –40 °C bis +85 °C aus. Dies übertrifft ältere Altsysteme, die die Toleranz gleisseitiger Sensoren oft auf +70 °C beschränken.
Darüber hinaus nutzen diese Systeme im Gegensatz zu älteren Achszählern, die auf proprietäre Schnittstellen oder analoge Frequenzumtastungs-Modulation (FSK) angewiesen sind, eine 20-mA-Stromschleife für eine robuste Signalübertragung. Ein wesentliches Unterscheidungsmerkmal ist die direkte Integrationsfähigkeit mit den standardisierten Schnittstellen EULYNX SCI-TDS, SMI, SDI und SSI. Durch die Entkopplung der gleisseitigen Hardware von proprietären Stellwerksmechanismen spiegelt dieses digitale Framework direkt die aktuellen europäischen Eisenbahninitiativen wider, die auf herstellerunabhängige Interoperabilität und eine modulare Gestaltung der Bahninfrastruktur abzielen.
Redigiert von Evgeny Churilov, Induportals Media - Umgesetzt durch KI.
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