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Vossloh liefert Betonschwellen in Victoria
Die Erneuerung des 170 km langen Korridors zwischen Maroona und Portland soll Achslasten und Geschwindigkeiten erhöhen und damit die regionale Güterverkehrskapazität in Australien stärken.
www.vossloh.com

Vosslohs Schwellenwerk im australischen Wagga Wagga.
Die Güterbahninfrastruktur im ländlichen Australien wird modernisiert, um höhere Achslasten zu ermöglichen und die Betriebssicherheit zu verbessern. Im Bundesstaat Victoria wird die 170 km lange Strecke zwischen Maroona und Portland durch den Austausch alter Holzschwellen gegen Betonschwellen erneuert. Vossloh hat den Auftrag zur Herstellung und Lieferung von 250.000 Betonschwellen erhalten.
Die Maßnahme zielt darauf ab, die Tragfähigkeit und Streckengeschwindigkeit auf einer für Getreideexporte und andere Massengüter wichtigen Verbindung zum Hafen von Portland zu erhöhen.
Beseitigung von Last- und Geschwindigkeitsbeschränkungen
Die Strecke Maroona–Portland unterliegt derzeit betrieblichen Einschränkungen. Die zulässige Achslast beträgt 19 Tonnen statt der üblichen 23 Tonnen auf vergleichbaren Güterstrecken. Die Höchstgeschwindigkeit ist auf 40 km/h statt 80 km/h begrenzt.
Diese Beschränkungen wirken sich auf Transportkapazität und Effizienz aus. Durch den Ersatz verschlissener Holzschwellen durch Betonschwellen will die Australian Rail Track Corporation (ARTC) die strukturelle Leistungsfähigkeit der Strecke wiederherstellen und schwerere sowie schnellere Züge ermöglichen.
Betonschwellen bieten eine höhere Tragfähigkeit und bessere Formstabilität als Holz, insbesondere bei wiederkehrender Güterbelastung. Auf stark frequentierten Korridoren führt dies zu längeren Wartungsintervallen und stabilerer Gleisgeometrie.
Produktions- und Lieferstruktur
Vossloh liefert 220.000 Schwellen aus dem Werk Wagga Wagga und weitere 30.000 aus dem Werk Geelong. Die Produktion soll im Februar beginnen und bis August 2027 abgeschlossen sein.
Das Gesamtvolumen von 250.000 Einheiten deutet auf eine umfassende Streckenerneuerung hin. Der Austausch der Schwellen ist ein zentrales Element von Modernisierungsprogrammen im Schienengüterverkehr, die auf höhere Dauerhaftigkeit und betriebliche Resilienz abzielen.
Wirtschaftliche und infrastrukturelle Auswirkungen
Der Korridor Maroona–Portland ist für die Exportlogistik im Bundesstaat Victoria, insbesondere für Getreide, von zentraler Bedeutung. Eine Erhöhung der zulässigen Achslast von 19 auf 23 Tonnen sowie eine Anhebung der Höchstgeschwindigkeit von 40 auf 80 km/h würden die Transportkapazität pro Zug deutlich steigern und die Transitzeiten verkürzen.
Das Modernisierungsprogramm wird von der australischen Regierung mit 150 Millionen Australischen Dollar (rund 90 Millionen Euro) gefördert. Ziel ist es, die Wettbewerbsfähigkeit des Schienengüterverkehrs zu stärken und die Abhängigkeit vom Straßentransport in regionalen Logistiknetzen zu reduzieren.
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Die Güterbahninfrastruktur im ländlichen Australien wird modernisiert, um höhere Achslasten zu ermöglichen und die Betriebssicherheit zu verbessern. Im Bundesstaat Victoria wird die 170 km lange Strecke zwischen Maroona und Portland durch den Austausch alter Holzschwellen gegen Betonschwellen erneuert. Vossloh hat den Auftrag zur Herstellung und Lieferung von 250.000 Betonschwellen erhalten.
Die Maßnahme zielt darauf ab, die Tragfähigkeit und Streckengeschwindigkeit auf einer für Getreideexporte und andere Massengüter wichtigen Verbindung zum Hafen von Portland zu erhöhen.
Beseitigung von Last- und Geschwindigkeitsbeschränkungen
Die Strecke Maroona–Portland unterliegt derzeit betrieblichen Einschränkungen. Die zulässige Achslast beträgt 19 Tonnen statt der üblichen 23 Tonnen auf vergleichbaren Güterstrecken. Die Höchstgeschwindigkeit ist auf 40 km/h statt 80 km/h begrenzt.
Diese Beschränkungen wirken sich auf Transportkapazität und Effizienz aus. Durch den Ersatz verschlissener Holzschwellen durch Betonschwellen will die Australian Rail Track Corporation (ARTC) die strukturelle Leistungsfähigkeit der Strecke wiederherstellen und schwerere sowie schnellere Züge ermöglichen.
Betonschwellen bieten eine höhere Tragfähigkeit und bessere Formstabilität als Holz, insbesondere bei wiederkehrender Güterbelastung. Auf stark frequentierten Korridoren führt dies zu längeren Wartungsintervallen und stabilerer Gleisgeometrie.
Produktions- und Lieferstruktur
Vossloh liefert 220.000 Schwellen aus dem Werk Wagga Wagga und weitere 30.000 aus dem Werk Geelong. Die Produktion soll im Februar beginnen und bis August 2027 abgeschlossen sein.
Das Gesamtvolumen von 250.000 Einheiten deutet auf eine umfassende Streckenerneuerung hin. Der Austausch der Schwellen ist ein zentrales Element von Modernisierungsprogrammen im Schienengüterverkehr, die auf höhere Dauerhaftigkeit und betriebliche Resilienz abzielen.
Wirtschaftliche und infrastrukturelle Auswirkungen
Der Korridor Maroona–Portland ist für die Exportlogistik im Bundesstaat Victoria, insbesondere für Getreide, von zentraler Bedeutung. Eine Erhöhung der zulässigen Achslast von 19 auf 23 Tonnen sowie eine Anhebung der Höchstgeschwindigkeit von 40 auf 80 km/h würden die Transportkapazität pro Zug deutlich steigern und die Transitzeiten verkürzen.
Das Modernisierungsprogramm wird von der australischen Regierung mit 150 Millionen Australischen Dollar (rund 90 Millionen Euro) gefördert. Ziel ist es, die Wettbewerbsfähigkeit des Schienengüterverkehrs zu stärken und die Abhängigkeit vom Straßentransport in regionalen Logistiknetzen zu reduzieren.
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