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Rail Cargo Group erweitert Kontrolle mit direkten Antwerpen-Transfers und zusätzlichen Dienstleistungen
RCG und Hafen-Antwerpen-Partner bündeln Aktivitäten für eigenbetriebene Duisburg/Linz-Antwerpen TransFERs und verbessern die intelligente, grenzüberschreitende Infrastrukturanbindung.
www.railcargo.com

Die Rail Cargo Group (RCG), die Güterverkehrssparte der Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB), betreibt zentrale Güterverkehrsverbindungen zum Hafen Antwerpen seit 2026 vollständig mit eigener Traktion. Durch den Einsatz eigener Lokomotiven und eigenen Personals auf den gesamten Korridoren Deutschland–Belgien und Österreich–Belgien erhöht RCG die operative Kontrolle, Zuverlässigkeit und Servicequalität. Parallel dazu wurde die Kapazität auf einer der wichtigsten wöchentlichen Verbindungen ausgeweitet, um der steigenden Nachfrage aus der Industrie gerecht zu werden.
Durchgehende Eigentraktion auf den TransFER-Antwerpen-Verbindungen
Anfang 2026 hat RCG die Verbindungen TransFER Duisburg–Antwerpen und TransFER Linz–Antwerpen vollständig auf Eigentraktion umgestellt. Damit verantwortet RCG den Zugbetrieb über die gesamte internationale Strecke hinweg selbst und ist nicht mehr auf Traktionspartner in einzelnen Ländern angewiesen. Grundlage dafür war der Erhalt der erforderlichen Sicherheitszertifizierung für Belgien durch die Europäische Eisenbahnagentur im Jahr 2025, die eigenständige Fahrten auf dem belgischen Netz ermöglicht.
Die Eigentraktion erlaubt einheitliche Betriebsstandards über Ländergrenzen hinweg und gibt RCG direkten Einfluss auf Pünktlichkeit, Fahrzeugverfügbarkeit und Betriebsstabilität. Rangier- und letzte Meile-Leistungen im Hafen Antwerpen werden weiterhin von spezialisierten lokalen Partnern übernommen, um die Effizienz in diesem komplexen Umfeld sicherzustellen.
Kapazitätserweiterung als Reaktion auf steigende Nachfrage
Aufgrund wachsender Transportmengen, insbesondere aus der Chemie- und Papierindustrie, hat RCG die Frequenz der Verbindung TransFER Duisburg–Antwerpen von zwei auf drei Rundläufe pro Woche erhöht. Die Relation wurde ursprünglich 2024 für den konventionellen Einzelwagenverkehr eingeführt und verbindet das industrielle Rhein-Ruhr-Gebiet direkt mit den belgischen Häfen, insbesondere Antwerpen und Gent.
Mit einer Laufzeit von rund 7,5 Stunden eignet sich die Verbindung für unterschiedliche Ladungsarten, darunter klassischer Wagenladungsverkehr sowie Container zwischen 20 und 45 Fuß. Auch der Transport von Gefahrgut gemäß RID ist möglich, was die Einsatzbreite der Relation deutlich erweitert.
Abgrenzung im Wettbewerbsumfeld
Die vollständige Eigentraktion auf diesen internationalen Korridoren unterscheidet RCG von vielen Wettbewerbern, die im grenzüberschreitenden Verkehr auf mehrere Traktionsanbieter angewiesen sind. Durch die Bündelung der Verantwortung bei einem Betreiber reduziert sich die operative Komplexität, während Kunden von klaren Zuständigkeiten und konsistenten Serviceparametern profitieren.
Diese Entwicklung ist Teil der langfristigen Strategie von RCG, ihre operative Autonomie in Europa auszubauen. Inzwischen verfügt das Unternehmen in 14 Ländern über Eigentraktionskompetenz, was die zunehmende Integration des europäischen Schienengüterverkehrs unter einheitlichen Sicherheits- und Betriebsrahmen widerspiegelt.
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