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Siemens präsentiert Signaling X live für den Metro-Betrieb
Ein großer Schritt für Städte: Bis zu 20 Prozent höhere Betriebseffizienz und bis zu 30 Prozent Energieeinsparungen – mehr Kapazität, kürze Wartezeiten, nachhaltigere Mobilität.
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Siemens Mobility präsentiert diese Woche im Singapore Rail Test Center (SRTC) erstmals Signaling X für den Metrobetrieb - vor internationalen Nahverkehrsbetreibern und Journalisten. Angesichts der weltweit steigenden Nachfrage nach Mobilität markiert dies einen Durchbruch für den urbanen Bahnverkehr. Mit Signaling X wird das bewährte Communications-Based Train Control (CBTC)-System – der technologische Standard für Metro- und urbane Bahnnetze – in eine zentralisierte, cloudfähige IT-Infrastruktur überführt: ein lokal betriebenes Signaling Data Center. Sicherheitskritische Funktionen laufen auf handelsüblicher Standard-IT-Hardware (COTS) und werden durch die Distributed Smart Safe System (DS3)-Plattform von Siemens Mobility ausgeführt und abgesichert. Das Ergebnis: bis zu 20 Prozent höhere Betriebseffizienz und bis zu 30 Prozent Energieeinsparungen – für mehr Kapazität und eine nachhaltigere urbane Mobilität. So können mehr Züge sicher in kürzeren Abständen verkehren. Nach der erfolgreichen Vorstellung von Signaling X auf der InnoTrans 2024 und der Einführung im Fernverkehr ist Signaling X nun bereit für den Einsatz im städtischen Nahverkehr.
Cloudfähige Plattform: Die Zukunft der Bahnsignaltechnik
Signaling X steht für einen grundlegenden Fortschritt in der Leit- und Sicherungstechnik sowohl für den Fern- als auch für den Nahverkehr. Diese cloudfähige Plattform integriert Stellwerke, Signalsysteme und Leittechnik in einem zentralisierten, virtualisierten Rechenzentrum. Sicherheitskritische Funktionen wie Stellwerkslogik sowie nicht-sicherheitsrelevante Systeme wie Fahrplanmanagement und Verkehrsoptimierung laufen auf derselben Standard-IT-Hardware und kommunizieren über standardisierte Schnittstellen (APIs). Das ermöglicht einen nahtlosen, effizienten und flexiblen Bahnbetrieb. Im Gegensatz zu hardwareabhängigen Systemen, die auf älterer Chiptechnologie basieren und ganze Räume mit speziell entwickelter Stellwerks-Elektronik füllen, zeigt Signaling X, dass die Software in weltweiten Systemen auf COTS-Standardhardware laufen kann – und so die Infrastruktur vereinfacht und Komplexität reduziert.
Die technologische Basis dieser Innovation bildet die in 2020 eingeführte DS3-Plattform, die auf handeslüblicher Hardware läuft und sicherheitskritische Anwendungen in einem skalierbaren, redundanten Netzwerk zuverlässig betreibt. Diese cybersichere Umgebung verbessert die Betriebseffizienz, reduziert den Energieverbrauch und verkürzt Zugfolgezeiten, – ein entscheidender Schritt hin zu einem zukunftssicheren Bahnsystem.
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