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ÖBB und Burgenland Energie realisieren weltweit erste Agri-PV-Anlage für Bahnstrom

Mit dem Inbetriebnahme der Agri-Photovoltaikanlage in Donnerskirchen etablieren die ÖBB und Burgenland Energie ein innovatives System zur Erzeugung von grünem 16,7-Hertz-Bahnstrom.

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ÖBB und Burgenland Energie realisieren weltweit erste Agri-PV-Anlage für Bahnstrom

Die ÖBB und die Burgenland Energie haben in Donnerskirchen die weltweit erste Agri-Photovoltaikanlage mit einem nachgeführten Trackersystem für Bahnstrom in Betrieb genommen. Das Projekt integriert die Stromerzeugung auf Basis regenerativer Energien direkt in die landwirtschaftliche Nutzung einer sieben Hektar großen Fläche. Durch die automatische Ausrichtung der Solarmodule am Sonnenstand wird der Energieertrag optimiert, während die Fläche unterhalb der Anlage weiterhin durch das Biolandgut Esterhazy bewirtschaftet werden kann. Die erzeugte Energie wird aufgrund der räumlichen Nähe zur Pannoniabahn direkt in das Bahnstromnetz eingespeist, was Übertragungsverluste minimiert.

Technische Spezifikationen und Netzintegration
Die Anlage verfügt über eine installierte Leistung von 6,6 MWp und erzielt einen jährlichen Energieertrag von rund 8,3 GWh. Diese Energiemenge entspricht dem Bedarf für etwa 32.500 Zugfahrten zwischen Wien und Eisenstadt. Die technische Konzeption verzichtet auf eine Bodenversiegelung, wodurch die natürliche Versickerungsfähigkeit des Bodens erhalten bleibt und ein rückstandsfreier Rückbau der Anlage nach Ende der Lebensdauer gewährleistet ist.

Silvia Angelo, Vorständin der ÖBB-Infrastruktur AG, unterstreicht die strategische Bedeutung: »Unser Ziel ist es, die Eigenversorgung mit grünem Bahnstrom konsequent auszubauen und die Energie dort zu erzeugen, wo sie genutzt wird. Durch die direkte Einspeisung erhöhen wir die Versorgungssicherheit und reduzieren Energieverluste.«

Synergie von Landwirtschaft und Energiewirtschaft
Das Konzept der Agri-Photovoltaik ermöglicht eine dreifache Nutzung der Fläche: solare Energiegewinnung, landwirtschaftliche Produktion sowie Förderung der Biodiversität durch begleitende Bepflanzungsmaßnahmen. Matthias Grün, Vorsitzender des Vorstands der Esterhazy Betriebe AG, erläutert die betrieblichen Vorteile: »Die Pflanzen werden geschützt, während die Photovoltaik durch natürliche Kühlung effizienter arbeitet – ein Gewinn für Landwirtschaft und Energie zugleich.«

Stephan Sharma, CEO der Burgenland Energie, ergänzt: »Die erste sonnennachgeführte Agri-PV-Bahnstrom-Anlage Österreichs und weltweit die erste dieser Art zeigt den Weg in die erneuerbare Mobilitätszukunft.«


ÖBB und Burgenland Energie realisieren weltweit erste Agri-PV-Anlage für Bahnstrom

Beitrag zur Dekarbonisierung des Schienenverkehrs

Mit diesem Projekt setzen die ÖBB einen weiteren Schritt zur Unabhängigkeit von fossilen Energieträgern. Die Kombination aus innovativer Anlagentechnik und effizienter Flächennutzung dient als Modell für zukünftige Infrastrukturprojekte, die Klimaschutzziele mit regionaler Entwicklung und dem Erhalt landwirtschaftlicher Produktionsflächen in Einklang bringen.

Bearbeitet von Maria Brueva, Induportals-Redakteurin – angepasst durch KI.

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