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ÖBB verzeichnen Rekord bei Bewerbungen

Die Österreichischen Bundesbahnen registrierten 2025 rund 140.000 Bewerbungen und positionieren sich damit weiter als einer der attraktivsten Arbeitgeber Österreichs.

  www.oebb.at
ÖBB verzeichnen Rekord bei Bewerbungen

Rekordzahlen im Recruiting

Die ÖBB haben im Jahr 2025 einen neuen Höchststand bei den Bewerbungen erreicht. Insgesamt gingen rund 140.000 Bewerbungen ein – etwa 20.000 mehr als im Vorjahr. In diesem Zeitraum wurden 5.439 neue Mitarbeiter:innen aufgenommen, darunter 760 Lehrlinge. Beide Werte markieren neue Rekorde für den Konzern.

Die Entwicklung unterstreicht die anhaltend hohe Attraktivität der ÖBB als Arbeitgeber in einem wirtschaftlich herausfordernden Umfeld. In einer aktuellen Marktforschungsstudie gaben 64 % der Befragten an, dass Arbeitsplatzsicherheit für sie wichtiger ist als eine überdurchschnittliche Bezahlung.

Sicherheit als zentrales Argument
ÖBB-CEO Andreas Matthä sieht darin einen klaren Stimmungswandel am Arbeitsmarkt. Die Nachfrage nach stabilen Beschäftigungsverhältnissen spiele den Stärken des Unternehmens in die Karten, das langfristige Beschäftigungsperspektiven in einer systemrelevanten Branche bietet.

Diese Wahrnehmung spiegelt sich auch in externen Rankings wider: In der IFES-Arbeitgeberstudie verbesserten sich die ÖBB zwischen 2015 und 2025 von Platz 14 auf Platz 4 der attraktivsten Arbeitgeber Österreichs.

Benefits und Mitarbeiterentwicklung
Neben Jobsicherheit setzen die ÖBB auf strukturierte Entwicklungs- und Bindungsmaßnahmen. Dazu zählen flexible Arbeitszeitmodelle, betriebliche Kinderbetreuung, Unterstützungsangebote für pflegende Angehörige sowie interne Weiterbildungs- und Karrieremöglichkeiten. Ergänzt werden diese durch standardisierte Onboarding-Prozesse, Wissensmanagementprogramme und Gesundheitsangebote. Ziel ist es, qualifizierte Fachkräfte nicht nur zu gewinnen, sondern langfristig im Unternehmen zu halten.

Krisensichere Branche mit Investitionen
Der öffentliche Verkehr gilt als vergleichsweise krisenresistent. Bei den ÖBB zeigt sich dies in laufenden Großprojekten und Investitionen in die Bahninfrastruktur. Für 2026 sind Investitionen von rund 3,3 Mrd. Euro geplant. Projekte wie die Koralmbahn, die kurz nach ihrer Eröffnung stark genutzt wurde, verdeutlichen die wachsende Bedeutung der Schiene für Mobilität und Wirtschaft.

Personalbedarf bis 2030
Mit mehr als 48.000 Beschäftigten zählen die ÖBB zu den größten Arbeitgebern des Landes. Der bevorstehende Generationenwechsel führt dazu, dass bis 2030 jährlich rund 4.000 neue Mitarbeiter:innen gesucht werden. Um diesen Bedarf zu decken, ergänzt das Unternehmen klassische Recruiting-Kanäle durch neue Formate wie den Job Shop in Wien Mitte, der eine direkte Beratung und Bewerbung ermöglicht.

Damit positionieren sich die ÖBB weiterhin als stabiler Arbeitgeber mit langfristigen Perspektiven in einer wachsenden Infrastrukturbranche.

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