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Alstoms zukunftsweisende Technik macht Deutschlands Schienen fit für die Zukunft

Alstom errichtet Digitales Stellwerk für die Deutsche Bahn in Coburg.

Alstoms zukunftsweisende Technik macht Deutschlands Schienen fit für die Zukunft

Im Auftrag der DB Netz AG, einer Tochtergesellschaft der Deutschen Bahn AG (DB), wird Alstom in Coburg ein digitales Stellwerk auf dem Streckenabschnitt Lichtenfels-Coburg-Sonneberg (Bayern/Thüringen) errichten. Der von der DB Netz AG an Alstom vergebene Auftrag ist Teil des „Digitale Schiene Deutschland“-Programms. Nach der Installation wird die neue Technologie Informationen zur Bahnsteuerung digital übertragen, das erhöht die Fahrgastkapazität und Zuverlässigkeit auf der Strecke und reduziert gleichzeitig die CO2-Emissionen.

Die Digitalisierung der Stellwerke ist eines der Schlüsselelemente zur Einführung des Europäischen Zugsicherungssystems ETCS in Deutschland. Bis 2035 will die DB ihre Stellwerke digitalisieren und das deutsche Eisenbahnnetz fit für die Zukunft machen. Unterstützt wird die DB dabei von der Bundesregierung, sie finanziert die Einführung der neuen digitalen Stellwerkstechnik auf sieben Regionalstrecken im Rahmen eines Corona-Konjunkturpaketes mit 500 Millionen Euro.

„Für Alstom ist es ein besonderer Meilenstein an der digitalen Revolution im deutschen Schienennetz mitzuarbeiten. Wir haben uns verpflichtet, die Deutsche Bahn mit den neuesten Standards der digitalen Streckenausrüstung zu versorgen und werden die Schiene damit zuverlässiger, leistungsfähiger und fit für eine nachhaltige Zukunft in Europa machen“, sagte Michael Konias, Head of Digital & Integrated Systems bei Alstom in Deutschland, Österreich und der Schweiz.

Dr. Kristian Weiland, Leiter Digitale Schiene Deutschland Deutsche Bahn AG: „Wir sind mit der Digitalen Schiene Deutschland jetzt im Turbogang unterwegs. Noch in diesem Jahr starten wir zusammen mit unserem Partner Alstom die Digitalisierung unseres Stellwerks in Coburg. Bahnreisende profitieren von einem größeren und zuverlässigeren Angebot auf der Schiene.“

Bis Ende 2023 wird Alstom die bestehenden Stellwerke auf dem Streckenabschnitt Sonneberg-Coburg-Lichtenfels durch ein digitales Stellwerk ersetzen. Die Stellbefehle werden dann nicht mehr elektrisch oder gar mechanisch, sondern über Glasfaserkabel und Datennetz an die Steuerungselemente für Gleisfreimeldungen, Weichen und Signale übertragen. Damit ist die Technologie weniger anfällig für Störungen und entspricht modernsten Kommunikationsanforderungen.

Die Entwicklung dieser neuen Stellwerkstechnik ist ein wichtiger Baustein in der Digitalisierungsstrategie der DB. In dieser Innovationsphase soll auch ein einheitliches Bediensystem mit standardisierten Schnittstellen zwischen ETCS und digitalem Stellwerk entstehen. Die Fahrzeuge und die Infrastruktur sollen im digitalen Bahnbetrieb dann reibungslos miteinander kommunizieren, unabhängig des Anbieters und der zugrundeliegenden Technologie. Alstom und die DB Netz AG planen in diesem Projekt Prozesse zu vereinfachen und zu beschleunigen, um die erfolgreiche Realisierung zu unterstützen.

Alstom ist mit Projekten in 30 Ländern weltweit führend bei ETCS-Systemen. Seine digitalen Atlas ERTMS-Signallösungen ermöglichen Zügen mit höheren Geschwindigkeiten ohne physische streckenseitige Signale zu fahren. Das Unternehmen ist ein bedeutender Anbieter von fahrzeugseitigen und streckenseitigen ETCS-Ausrüstungen, die 70 % der weltweit in Betrieb befindlichen fahrzeugseitigen Bahnsysteme und 18.000 Kilometer Gleise weltweit abdecken. Bis heute haben Züge mit digitaler Onboard-Signaltechnik von Alstom über 250 Millionen Kilometer zurückgelegt, darunter die Hochgeschwindigkeits-ICE 3-Flotte der DB. Mit dem Markteintritt in streckenseitige digitale Leit- und Sicherungstechnik in Deutschland erweitert Alstom nun sein Signaltechnikportfolio und unterstreicht seine exponierte Stellung bei digitalen Mobilitätslösungen im europäischen Markt.

Im Rahmen des deutschen Konjunkturpaketes erhalten sechs weitere Digitalisierungsprojekte der Eisenbahninfrastruktur Investitionsgelder. So wurde die Bahnstrecke Ansbach – Triesdorf an die InoSig GmbH (seit 29. Januar 2021 Teil der Alstom Gruppe) vergeben. Das dabei zum Einsatz kommende leistungsstarke Stellwerksystem nutzt eine internetprotokollbasierte (IP)-Architektur. Mit der damit verbundenen Ablösung der Alttechnik durch moderne Technologie wird ein wichtiger Beitrag zur Erhöhung der Sicherheit der Bahninfrastruktur geleistet sowie deren Verfügbarkeit erhöht.

Mit rund 13.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in Deutschland und weltweit in den Bereichen Signaltechnik, Smart Mobility und Cybersecurity ist Alstom hervorragend aufgestellt und wird die Digitalisierung im Bahnsektor mit innovativen Lösungen entscheidend prägen.

www.alstom.com

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