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Produktionsmeilenstein für die GYSEV-InterCity-Flotte

Stadler beschleunigt die Endmontage von 11 FLIRT-InterCity-Zügen für ungarische und grenzüberschreitende Verbindungen.

  stadlerrail.com
Produktionsmeilenstein für die GYSEV-InterCity-Flotte

Die Produktion von 11 neuen elektrischen FLIRT-InterCity-Triebzügen (EMUs) für GYSEV ist in die Endmontagephase im Stadler-Werk im polnischen Siedlce eingetreten. Nach der Fertigung der Wagenkästen im ungarischen Werk Szolnok befinden sich die Einheiten derzeit in der Ausrüstung. Die Flotte soll ab August 2026 behördlichen Tests in Rumänien, Tschechien und Ungarn unterzogen werden. Der schrittweise Rollout in den Passagierbetrieb ist für 2026 vorgesehen, die vollständige Inbetriebnahme wird bis Sommer 2028 erwartet.

Flottenspezifikationen und Betriebseigenschaften
Die neuen fünf-teiligen Mehrsystem-Triebzüge sind für Geschwindigkeiten von bis zu 160 km/h ausgelegt und sowohl für ungarische Inlandsstrecken (Sopron–Budapest und Szombathely–Budapest) als auch für grenzüberschreitende Verkehre nach Österreich konzipiert. Das modulare Innendesign unterstützt flexible Konfigurationen:
  • Passagierkomfort: Sitzplätze in der ersten und zweiten Klasse, Klimaanlage und ein modernes Fahrgastinformationssystem.
  • Bordservice: Ein dedizierter Speisebereich, ausgestattet mit automatisierten Essens- und Getränkeautomaten.
  • Konnektivität und Logistik: USB-C-Ladeanschlüsse, WLAN, Tablet-Halterungen sowie saisonale Kapazitäten für bis zu 18 Fahrräder während des Sommerbetriebs.
Fertigungsintegration und regionale Auswirkungen
Diese Beschaffung markiert die erste spezifische InterCity-Anschaffung in Ungarn seit drei Jahrzehnten. Das Projekt unterstreicht die Integration von Stadlers ungarischen und polnischen Fertigungsstandorten: Das Werk Szolnok setzt seine Rolle als Primärzentrum für den Wagenkastenbau fort, nachdem es Komponenten für fast 4.000 der bisher weltweit 6.000 produzierten FLIRT-Wagenkästen hergestellt hat. Stadlers ungarische Niederlassung beschäftigt derzeit rund 1.000 Mitarbeiter, was den bedeutenden industriellen Beitrag des Unternehmens zur heimischen Bahn-Lieferkette unterstreicht.

Zusätzlicher Kontext: Dieser Abschnitt detailliert technische Spezifikationen, die in der ursprünglichen Ankündigung nicht enthalten waren.
Die FLIRT-Plattform (Fast Light Innovative Regional Train) zeichnet sich durch ihre leichte Konstruktion aus stranggepressten Aluminiumlegierungen aus, was die Energieeffizienz erheblich verbessert und den Gleisverschleiß im Vergleich zu herkömmlichen Wagenkästen aus Stahl reduziert. Die erwähnte „Mehrsystem“-Fähigkeit ist für die Strecken Sopron und Szombathely entscheidend, da sie den Zügen ermöglicht, nahtlos zwischen dem ungarischen nationalen Spannungsstandard (25 kV AC) und dem österreichischen Standard (15 kV AC) zu wechseln. Die Mehrsystemarchitektur nutzt eine ausgefeilte Transformator- und Umrichterlogik, um eine konsistente Leistungsabgabe bei unterschiedlichen Fahrleitungsspannungen aufrechtzuerhalten, ohne dass ein manuelles Eingreifen des Fahrers erforderlich ist. Darüber hinaus optimiert die Verwendung modularer, im Drehgestell montierter Antriebssysteme den Innenraum, was das Niederflurdesign ermöglicht, welches stufenloses Einsteigen zur verbesserten Barrierefreiheit bietet – eine Grundvoraussetzung für moderne InterCity-Dienste zur Minimierung der Aufenthaltszeiten an Bahnhöfen.

Redaktionell bearbeitet von Lekshman Ramdas, Induportals-Redakteur – angepasst durch KI.

www.stadlerrail.com

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